Schuldnerberatung und Verbraucherinsolvenz­beratung Solingen

Kostenlose Hilfe bei Geldproblemen und Schulden

Schulden können jeden Menschen treffen

Wachsen Ihnen die Schulden über den Kopf? Haben Sie den Überblick über Ihre Finanzen verloren? Wir bieten in unserer Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung kostenfrei und unkompliziert Unterstützung.

So erreichen Sie uns

Telefon 0212 22 65 76-08

E-Mail solingen.sib@verbraucherzentrale.nrw

Sprechstunden ohne Termin:

telefonisch dienstags 15:00 - 17:00 Uhr

persönlich donnerstags 14:00 - 16:00 Uhr 

 

P-Kontosprechstunde:

montags 14:00 - 16:00 Uhr

 

Sie haben bereits einen Termin bei uns? Dann ist folgendes besonders wichtig:

Vorbereitungsbogen

Hier erklären wir, wie Sie sich auf den Termin vorbereiten können. So helfen Sie uns, Sie schneller und gezielter zu unterstützen.

Budgetübersicht

Mit unserer Liste können Sie übersichtlich aufschreiben, was Sie im Monat einnehmen und ausgeben.

Gläubigerliste

Gläubiger sind alle Firmen oder Personen, denen Sie Geld schulden. Geben Sie bitte alle Ihnen bekannten Gläubiger an.

Erste Hilfe bei Schulden

Was Sie jetzt tun können:

  • Miete zuerst zahlen – drohende Kündigung vermeiden
  • Strom und Gas: Abschläge zahlen – Sperren vermeiden
  • Einnahmen und Ausgaben prüfen – reichen die Einnahmen für die Lebenshaltung?
  • Keine Panik vor Inkasso – nicht unter Druck setzen lassen!
  • Hilfe holen – je früher, desto besser

Häufige Fragen

Was kostet die Beratung?

Unsere Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung ist für Sie kostenlos. 

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Das ist je nach Wohnort unterschiedlich. Dringende Fragen z. B. zur Abwendung einer Stromsperre klären wir sofort. Für die ausführliche Beratung müssen Sie unter Umständen etwas warten. Wir erklären Ihnen aber, wie Sie sich in der Zwischenzeit gegenüber Ihren Gläubigern verhalten können. 

Muss ich alle Unterlagen dabeihaben?

Wenn Sie gut vorbereitet sind, können wir Ihnen schneller helfen. Sie bekommen dann genau die Hilfe, die Sie brauchen. Bitte bringen Sie die wichtigen Papiere mit zu unserem Gespräch. 

Wichtige Papiere sind zum Beispiel: Briefe vom Amt, Vollstreckungsbescheide, Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse, Schriftwechsel mit Ihren Gläubigern und Verträge. Dies gilt insbesondere bei akuten Problemen mit Pfändungen, Strom- oder Mietschulden, bei denen schnelles Handeln erforderlich ist. Sind Sie unsicher, welche Unterlagen wichtig sind, sprechen Sie uns einfach vor dem Termin an.

Wie kann ich Ordnung in meine Unterlagen bringen?

Je besser Sie sich vorbereiten, umso schneller können wir mit der Beratung beginnen und Ihnen helfen. Wir empfehlen: Legen Sie einen Aktenordner an. Sortieren Sie die Unterlagen. Machen Sie für jeden Gläubiger einen eigenen Abschnitt und heften Sie zu jedem Gläubiger alle wichtigen Papiere zusammen ab. Ein Gläubiger ist eine Firma oder Person, der Sie Geld schulden.  Sortieren Sie die Briefe dann nach dem Datum: Das älteste Schreiben liegt ganz unten, das neueste Schreiben kommt ganz nach oben. So sind die Briefe in der richtigen Reihenfolge.

Ganz wichtig sind Verträge, Kündigungsschreiben, Mahn- und Vollstreckungsbescheide, Schuldanerkenntnisse, Urteile, Schreiben vom Gerichtsvollzieher (z. B. die Ladungen zur Abgabe der Vermögensauskunft) und natürlich Forderungsaufstellungen der einzelnen Gläubiger. Auf der Internetseite meine-schulden.de finden Sie auch eine Sortierhilfe mit ausführlicher Anleitung.

Was kann ich tun, wenn ich nicht weiß, wo ich überall Schulden habe?

Wenn Sie den Überblick verloren haben können, Sie sich die kostenlose Datenauskunft nach Art. 15 DSGVO bei der SCHUFA besorgen. Damit haben Sie einen ersten Überblick über die bei der SCHUFA gemeldeten Forderungen. Es gibt noch weitere Auskunfteien, die bei Bedarf ebenfalls angefragt werden können. Beispielsweise CRIF, Arvato, Creditreform Boniversum und Infoscore Consumer Data. Hier ist ein Musterbrief für Anfragen, welche Daten von Ihnen gespeichert sind.

Wann startet die Insolvenz?

Zuerst müssen alle Schulden zusammengestellt und geprüft werden. Dann wird mit Ihren Gläubigern verhandelt, um eine gemeinsame außergerichtliche Lösung zu finden. Wenn nicht alle Gläubiger dem Angebot zustimmen, ist dieser Einigungsversuch gescheitert und der Insolvenzantrag kann gestellt werden. Das Gericht eröffnet dann im Optimalfall das Verfahren. Erst dann beginnt offiziell das Verbraucherinsolvenzverfahren. Vom ersten Beratungsgespräch bis zur Eröffnung des Verfahrens können einige Wochen vergehen.

Wie läuft ein Verbraucherinsolvenzverfahren ab?

Durch das Verbraucherinsolvenzverfahren können überschuldete Verbraucher:innen in der Regel innerhalb von 3 Jahren schuldenfrei werden. Was genau zu tun ist und wie das Verfahren abläuft, können Sie hier nachlesen.

Kann man Schulden auch ohne Insolvenzverfahren loswerden?

Keine Sorge! Bei jeder Schuldnerberatung wird immer zuerst versucht, eine Lösung ohne Insolvenzverfahren zu finden. Sollte das nicht gelingen, bleibt das Insolvenzverfahren als Möglichkeit der Entschuldung. Die Entscheidung, ob es in diese Richtung geht, treffen Sie gemeinsam mit der Beratungskraft.

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