Was sollten betroffene Kund:innen von asgoodasnew jetzt tun?
Wenn Sie ein Kundenkonto bei asgoodasnew haben oder dort einmal bestellt haben, sollten Sie vorsorglich einige Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Tipps für Verbraucher:innen:
- Neues Passwort vergeben: Legen Sie für Ihr Kundenkonto ein neues, starkes Passwort fest.
- Passwörter auch bei anderen Diensten ändern: Nutzen Sie dasselbe Passwort noch auf anderen Webseiten, sollten Sie diese ebenfalls aktualisieren.
- Verdächtige E-Mails kritisch prüfen: Öffnen Sie keine unbekannten Anhänge und klicken Sie nicht unüberlegt auf Links.
- Passwortmanager nutzen: Solche Programme helfen dabei, für jeden Dienst ein eigenes, sicheres Passwort zu verwenden.[BK9.1] • Datenleck prüfen: Über Dienste wie Have I Been Pwned, den Leak Checker der Uni Bonn und dem Tool des Hasso-Plattner-Instituts der Uni Potsdam können Sie kontrollieren, ob Ihre E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks auftaucht.
Wie können Verbraucher:innen ihre Onlinekonten besser schützen?
Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie wichtig gute Sicherheitsgewohnheiten im Internet sind. Viele Menschen verwenden dieselben Zugangsdaten auf mehreren Webseiten. Wird ein Konto gehackt, können Kriminelle dann leicht auch auf andere Dienste zugreifen.
Ein grundlegender Schutz besteht darin, für jeden Online-Dienst ein eigenes starkes Passwort zu verwenden. Empfehlenswert sind lange Passwörter oder sogenannte Passphrasen mit mehreren Wörtern.
Zusätzlich kann eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sinnvoll sein. Dabei reicht das Passwort allein nicht aus. Beim Login wird ein zusätzlicher Code wie zum Beispiel ein einmaliger Code benötigt, der über eine Authenticator-App versendet wird. Wie Sie starke Passwörter erstellen, lesen Sie außerdem auf der verlinkten Seite. Als Alternative zu Passwörtern können Sie auch Passkeys zum Schutz von Online-Accounts nutzen.
Können noch weitere Händler betroffen sein?
Da die mutmaßliche Sicherheitslücke in einer Softwarekomponente eines Drittanbieters steckte, besteht die Möglichkeit, dass auch andere Onlinehändler betroffen sind, die die gleiche Technik nutzen.
Experten schließen daher nicht aus, dass in den kommenden Wochen weitere Unternehmen ihre Kunden über ähnliche Sicherheitsvorfälle informieren müssen.
Für Verbraucher:innen bedeutet das vor allem eines: Wachsam bleiben, ungewöhnliche Nachrichten kritisch prüfen und bei Onlinekonten regelmäßig die Sicherheitseinstellungen kontrollieren.