Vinylboden (PVC): Werden Dämpfe freigesetzt?

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Mit dem Einzug in eine neue Wohnung ließ ich mir einen Vinylfußboden verlegen. Die Wohnung hat Fußbodenheizung. Kurze Zeit nach Einzug bekam ich Schnupfen, der sich mittlerweile 2 1/2 Jahre hinzieht und trotz Behandlung nicht besser wird. Wenn die Heizung läuft, ist es noch schlimmer. Ein Allergietest, dem ich mich unterzog, war ergebnislos. Es liegt keine Allergie im üblichen Sinne vor. Seit einem Jahr kommt ständige Tagesmüdigkeit hinzu. Meine Vermutung ist, dass der Vinylboden Dämpfe freisetzt, die bei mir diese Beschwerden verursachen. Was kann ich tun, um heraus zu finden, ob es tatsächlich am Fußboden liegt?

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Da Sie bereits bei einem Arzt waren, um andere Ursachen auszuschließen, sollten Sie sich an eine umweltmedizinische Beratungsstelle wenden, um zu klären, ob Ihre Gesundheitsbeschwerden tatsächlich in Zusammenhang mit dem Bodenbelag oder möglicherweise anderen Produkten in Ihrer neu bezogenen Wohnung stehen. Besprechen Sie mit der Ärztin oder dem Arzt, ob eine Schadstoffmessung helfen könnte, die Ursache für Ihre Beschwerden herauszufinden.

Die Verbraucherzentrale NRW rät generell von elastischen Vinylbodenbelägen ab, denn solche Bodenbeläge setzen in der Regel Weichmacher frei, die sich dann vor allem im Hausstaub nachweisen lassen. In Öko-Test-Untersuchungen  schnitten PVC-Bodenbeläge auch wegen weiterer Schadstoffbelastungen immer wieder schlecht ab. 

Falls Sie den Bodenbelag austauschen, sollten Sie bei der Auswahl eines neuen elastischen Bodenbelages auf folgende Siegel achten:

Diese Siegel verbieten viele Schadstoffe von vorne herein und haben strenge Grenzwerte für ausgasende Substanzen.
Welche Bodenbeläge diese Siegel tragen, erfahren Sie auf den Internetseiten des jeweiligen Siegels.

Quellen

Dieser Beitrag ist Teil des kostenlosen Angebots "Schadstoffberatung - Sie fragen, wir antworten". Haben Sie auch eine Frage zu Schadstoffen in Haushalt, Kleidung oder einem bestimmten Produkt? Schreiben Sie uns!