Einfache Spartipps: Mit dem Einkommen besser auskommen

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Wenn das Budget eng wird, ist ein Blick auf Einsparmöglichkeiten notwendig. Hier finden Sie Hilfestellungen, damit Ihr Arbeitnehmer das Finanzmanagement besser in den Griff bekommt.

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Richtig gut versichert!

Beim Ausloten von Einsparmöglichkeiten sollte auch der Versicherungsschutz auf dem Prüfstand stehen. Berufs- oder Erwerbsunfähigkeits- sowie Unfallversicherungen können sich in Einzelfällen als überflüssig erweisen. Und etwa bei Privathaftpflicht- oder Hausratpolice der verschiedenen Versicherungsgesellschaften gibt es erhebliche Prämienunterschiede, sodass sich ein Preisvergleich lohnt!

Gesundheitskosten deckeln

Alle Belege über Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen (Zuzahlungen zu Rezepten über verschreibungspflichtige Medikamente oder für den Krankenhausaufenthalt) aufheben! Denn wird die Belastungsgrenze in Höhe von zwei Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen (abzüglich von Freibeträgen für mit im Haushalt lebende Ehegatten) überschritten, kann mit diesen "Quittungen" bei der Krankenkasse – für jedes Kalenderjahr neu – ein Antrag auf Befreiung von den gesetzlichen Zuzahlungen gestellt werden. Mit der entsprechenden Bescheinigung der Krankenkasse muss dann für den Rest des Jahres bei medizinischen Leistungen nichts mehr zugezahlt werden. Für chronisch Kranke hat der Gesetzgeber die Belastungsgrenze für Zuzahlungen auf ein Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens festgelegt. Ausführliche Beschreibung dazu.

Sparen bei Pillen und Salben

Nachahmerpräparate (so genannte Generika) sind in der Regel erheblich günstiger als die bekannten rezeptpflichtigen Originalarzneimittel. Viele Versandapotheken weisen direkt auf preiswerte Generika hin. Es empfiehlt sich auch, den Apotheker vor Ort nach diesen Nachahmerpräparaten zu fragen, sofern er nicht selbst darauf aufmerksam macht.

Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel wie Kopfschmerz- und Grippemittel oder Cremes gegen Gelenkbeschwerden, die ohne ärztliche Verordnung nur in Apotheken erhältlich sind, werden – bis auf wenige Ausnahmen – nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet, sondern der Patient muss sie komplett aus eigener Tasche bezahlen. Für diese Präparate gibt es keine festen Preise, sodass sich ein Preisvergleich bei stationären sowie Internetapotheken lohnt.

Energiekosten runterregeln

Viele Haushalte beziehen Strom immer noch im teuren Standardtarif (Grundversorgung) ihres Versorgers. Schon durch einen einfachen und problemlosen Wechsel in einen günstigeren Tarif des jeweiligen Stadtwerks können bei der Stromrechnung zum Beispiel pro Jahr bis zu 150 Euro und mehr gespart werden.

Übrigens: An der Kostenschraube in Sachen Strom kann auch mit wenigen Handgriffen gedreht werden. Locker 80 Euro im Jahr sind an Ersparnis drin, wenn bei heimlichen Stromfressern der Stecker gezogen wird. So fressen Fernsehgeräte und -Receiver im Stand-by-Betrieb ebenso unnötig Energie wie Ladegeräte von Handys, die unter Strom stehen, selbst wenn das Telefon aufgeladen ist. Auch beim Waschen, Trocknen, Kochen, Kühlen und Gefrieren kann Energiedieben durch einfache Kniffe das Handwerk gelegt werden.

Beim Rundfunkbeitrag nicht schwarzsehen

Wer nur ein geringes Einkommen hat, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen von den Gebühren befreien lassen. Wer keine Sozialleistungen bezieht, weil seine Einkünfte die jeweilige Bedarfsgrenze überschreiten, kann eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht als besonderen Härtefall beantragen, wenn die Überschreitung geringer ausfällt als die Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags. Für die Befreiung ist die Vorlage eines ablehnenden Leistungsbescheids der jeweiligen Sozialbehörde erforderlich, aus dem hervorgehen muss, dass die Bedarfsgrenze um maximal 17,50 € überschritten wurde.

Kontoführungskosten knacken

Beim Ausgaben-Check sollten auch die Kontoführungsgebühren in den Blick genommen werden. Eine Reihe von Banken bietet kostenlose Gehaltskonten – ohne weitere Bedingungen wie zum Beispiel einen Mindestgeldeingang.

Neben dem monatlichen Grundpreis sollte zudem geprüft werden, ob genügend Geldautomaten in der Nähe sind. Denn das Abheben an fremden Automaten kann mit Beträgen bis zu 7,50 Euro sonst ganz schön ins Geld gehen und das Plus an Ersparnis bei der Kontoführung schnell wieder schmelzen lassen. Und nicht nur die Grundgebühr, sondern auch die Entgelte für einzelne Leistungen wie Überweisungen usw. sollten verglichen werden.

Zum Preisfuchs werden

Auch beim Einkauf für den täglichen Bedarf lohnt sich der Preisvergleich. Und auf dem Einkaufszettel sollte stehen, dass man nicht blind auf den Hinweis "Sonderangebot" vertraut. Denn was in dem einen Geschäft als Angebot gilt, ist bei einem anderen vielleicht als "Dauertiefpreis" noch günstiger zu haben.

Auch sollte man nach den "Bückwaren" schauen, die in den unteren Regalen oft preiswerter angeboten werden. Zudem sind Lebensmittel am Rande des Mindesthaltbarkeitsdatums häufig zu reduzierten Preisen im Angebot. Bei Frischwaren wie Gemüse, Obst oder Backwaren lassen Händler gegen Geschäftsschluss über einen Preisnachlass mit sich reden. Einen soliden Haushaltskurs steuert, wer die Mahlzeiten für eine Woche im Voraus plant und sich dann einen Einkaufszettel anfertigt. Damit vermeidet man nicht nur, dass überflüssiger Vorrat an teuren Lebensmitteln weggeworfen werden muss, sondern kann auch kreative und Kosten sparende "Resteverwertung" einplanen.