Uhrenarmband aus Leder: Ist Hautausschlag möglich?

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Seitdem ich ein neues Lederarmband an der Uhr habe, ist mein Handgelenk wund und gerötet. Woran kann das liegen? Wo kann ich das Armband untersuchen lassen?

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Ob das Uhrenarmband für Ihre Hautreaktion verantwortlich ist, sollten Sie mit einem Arzt oder Allergologen klären. 

Leder kann unterschiedliche Allergene wie Chrom-VI oder Farbstoffe enthalten.

Chrom-VI wird immer wieder in chromgegerbtem Leder nachgewiesen und ist nach Nickel und Duftstoffen eines der häufigsten Kontaktallergene. Für Lederwaren mit Hautkontakt gilt ein gesetzlicher Grenzwert von 3 mg/kg. 

Sie können das Uhrenarmband dem örtlichen Lebensmittelüberwachungsamt melden. Es ist auch für die chemische Untersuchung von Bedarfsgegenständen mit Hautkontakt zuständig.

Wenn Sie eine Allergie gegen Chrom-VI haben, sollten Sie chromfreies, pflanzlich gegerbtes Leder bevorzugen oder auf andere Materialien als Leder ausweichen. Hersteller, die pflanzlich gegerbtes Leder verwenden, werben in der Regel auch damit. Orientierung bietet auch das IVN Naturleder-Siegel: Es verbietet die Chromgerbung.

Quellen:

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