Puppen: Welche Puppe enthält keine gesundheitsschädlichen Stoffe?

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Wir möchten unserer Tochter zu Weihnachten eine Puppe schenken. Haben Sie Infos, welche Puppe keine gesundheitsschädlichen Stoffe enthält?

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Unsere allgemeine Empfehlungen für sicheres, schadstoffarmes Spielzeug gelten auch für Puppen:

 

Insbesondere für kleinere Kinder sind verantwortungsvoll produzierte Stoffpuppen empfehlenswert z.B. solche aus GOTS (Global Organic Textile Standard)-zertifizierten Stoffen. Hier erfahren Sie, worauf man bei Stoffspielzeug achten kann

Plastikpuppen bestehen fast immer aus dem Kunststoff PVC (Polyvinylchlorid). Damit man aus diesem ursprünglich harten Kunststoff weiche, elastische Puppen herstellen kann, sind Weichmacher notwendig. Diese Weichmacher sind nicht fest an den Kunstoff gebunden sondern werden nach und nach freigesetzt. Untersuchungen an Kindern zeigen, dass in deren Urin Abbauprodukte von Phthalatweichmachern und in den letzten Jahren zunehmend auch des Ersatzweichmachers DINCH (Diisononyl cyclohexane-1,2 –dicarboxylat) nachweisbar sind. Während bestimmte Phthalatweichmacher das Hormonsystem schädigen und unfruchtbar machen können, kann DINCH im Tierversuch in hohen Konzentrationen die Nieren schädigen.  PVC fiel in der Vergangenheit oft durch weitere problematische Zusatzstoffe auf.


Quellen:

Dieser Beitrag ist Teil des kostenlosen Angebots "Schadstoffberatung - Sie fragen, wir antworten". Haben Sie auch eine Frage zu Schadstoffen in Haushalt, Kleidung oder einem bestimmten Produkt? Schreiben Sie uns!