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Halogenlampen

Stand:

Viele Halogenlampen sind ab September 2018 verboten. Damit dürfen sie nicht mehr neu in der EU produziert werden, Restbestände dürfen aber weiter verkauft werden. Dies gilt für Halogenlampen mit 230 Volt, 12 Volt Lampen  müssen eine höhere Effizienz aufweisen, sind aber vom Verbot ausgenommen.

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Funktionsweise

Eine Halogenlampe funktioniert ähnlich wie die altbekannte, inzwischen ausrangierte, Glühlampe. Auch in ihr wird ein Wolframdraht im Inneren durch einen Stromfluss zum Glühen gebracht. Dieser strahlt allerdings sehr viel mehr Wärme ab als Licht. Nur rund fünf Prozent der eingesetzten Energie wird als Licht emittiert. Deshalb gelten Halogenlampen als ineffektiv.

Durch die sogenannte IRC-Technologie (englisch für infrared reflective coating) lässt sich die Effizienz von Halogenlampen weiter steigern. Dabei wird der Glaskolben speziell beschichtet, so dass infrarote Wärmestrahlung auf den Glühdraht zurückgeworfen wird. So muss weniger Strom fließen, um die gleiche Temperatur des Drahtes zu erzeugen wie ohne die Beschichtung.

Aber egal, welche Technologie verwendet wird, ob Hoch- (220-240 V) oder Niedervolt (ca. 12 V), Halogenlampen sind keine Sparlampen.

Lichtfarbe

Der Vorteil von Halogenlampen ist, dass ihr Licht dem Tageslicht ähnelt und dass sie sofort hell leuchten.

Lebensdauer

Ihre Lebensdauer ist etwa doppelt so lang wie die einer herkömmlichen Glühbirne. Durch halogenhaltiges Gas in den Glaskolben leuchten Halogenlampen (laut Packungsangabe) rund 2.000 bis 4.000 Stunden. Das Halogen ist mit geringen Mengen des chemischen Elements Brom versetzt. Wenn der Draht durch den Stromzufluss verdampft, reagiert das Metall Wolfram mit dem Halogengas, so dass Halogenide entstehen. Diese können in der Nähe des sehr heißen Drahtes wieder zerfallen und das dabei freiwerdende Wolfram setzt sich wieder auf dem Draht ab. Somit entsteht eine Art Kreislauf, der die Lebensdauer der Lampe verlängert.

Entsorgung

Halogenlampen dürfen zusammen mit dem Hausmüll entsorgt werden.