Für Besucher: Das erwartet Sie in der Ausstellung "Einfach machen!"

In sieben Modulen thematisiert die Ausstellung verschiedene Konsumbereiche und gibt Anregungen für alltägliche Entscheidungen.

Umriss einer Frau als roter Holzaufsteller mit Text und Garderobe mit weißen T-Shirts
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Die Ausstellung Einfach machen! Ideen für nachhaltigen Konsum zeigt, wie nachhaltiger – also umweltfreundlicher und sozialverträglicher – Konsum aussehen kann. Sie macht deutlich: die Verantwortung für mehr nachhaltigen Konsum liegt sowohl bei der Politik und Wirtschaft, aber auch bei den Verbrauchern, denn sie können mit ihren alltäglichen Konsum-Entscheidungen zu einer zukunftsfähigen Welt beitragen. Deshalb hat der Titel der Ausstellung zwei Bedeutungen: "Einfach machen!" ist einerseits eine Aufforderung an Verbraucherinnen und Verbraucher, einfach umzusetzen, was sie bereits umsetzen können; andererseits ist "Einfach machen!" eine Forderung an Wirtschaft und Politik, nachhaltigen Konsum durch die Gestaltung entsprechender Rahmen-bedingungen zu vereinfachen.

In sieben Modulen thematisiert die Ausstellung verschiedene Konsumbereiche und gibt Anregungen für alltägliche Entscheidungen:

  1. Einführung in das Thema Nachhaltiger Konsum
  2. Ernährung und Genuss: regionale und saisonale Ernährung
  3. Wohnen und Einrichten: Beleuchtung, Umweltlabels, Belüftung und Upcycling, Tauschen/Verschenken
  4. Kleidung und Mode: die Produktionskette von Kleidung, Fakten zum Textilkonsum, Textil-Siegel
  5. Arbeiten und Lernen: Tipps fürs ressourcensparende Büro: Green IT, Recyclingpapier, Energiesparen, Elektroschrott
  6. Freizeit und unterwegs sein: Reisen und Alltagsmobilität, Spielzeug, Garten
  7. Einkaufen: Verpackungsmüll, Plastik sparen

An welche Zielgruppen richtet sich die Ausstellung?

Durch die Nähe der Themen zum Verbraucheralltag und die sehr konkreten Anregungen für Alternativen ist die Ausstellung für Konsumentinnen und Konsumenten geeignet, die noch kein Vorwissen zum Thema haben. Sie haben die Chance, Konsummuster wiederzuerkennen und mehr dazu zu erfahren. Die Einladung zur Interaktion, die jedes Modul bereit hält, richtet sich an Neugierige, auch wenn sie nur wenig Zeit mitbringen sollten und beispielsweise eine Wartezeit überbrücken oder die Ausstellung "im Vorbeigehen" besuchen.

Auch bereits sensibilisierte Besucherinnen und Besucher erfahren Neues – vielleicht Überraschendes – über ihr Konsumverhalten und Alternativen, die es heute schon gibt. Wussten Sie z.B., dass statistisch gesehen jeder Verbraucher jährlich 70 Einwegbecher wegwirft? Mit einem Mehrwegbecher reduziert sich dieser Berg erheblich. Sie können ihre eigenen Tipps und Kommentare für nachhaltigen Konsum hinterlassen – und werden so als Fachleute Ihres Konsumalltags wertgeschätzt.