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Positionen und Fachinformationen: Lebensmittel & Ernährung

Gesundes Abendbrot
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Gentechnik mit neuen Verfahren: Regulierung notwendig

Lebensmittel, die mit Hilfe neuer molekularbiologischer Techniken hergestellt wurden, dürfen nicht ohne Risikobewertung, ohne Zulassungsverfahren und ohne Kennzeichnung in den Handel gelangen.

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Stellungnahme zum Entfesselungspaket I Artikel 4 – Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz

Stand: 13. Dezember 2017

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Fachgespräch "Das Töten männlicher Eintagsküken vermeiden"

Stand: 06.04.2017

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  • Biolandwirt Klaus Bird stellt seine Erfahrungen mit der Aufzucht von Bruderhähne vor.
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  • Bernhard Burdick von der Verbraucherzentrale NRW stellt in einem Video und seinem Vortrag die Wünsche der Verbraucherinnen und Verbraucher vor.
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  • Prof. Dr. Friedhelm Jaeger vom Landwirtschaftsministerium NRW stellt die Aktivitäten des Ministeriums vor.
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  • Die Professoren Matthias Upmann und Ralf Lautenschläger stellen die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts vor. An der Hochschule Ostwestfalen-Lippe haben sie im Auftrag des Landwirtschafts­ministeriums NRW untersucht, inwiefern Fleisch von Bruderhähnen für Fleischerzeugnisse geeignet ist.
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  • Prof. Dr. Wang Wei berichtet über Erfahrungen in China.
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  • Prof. Dr. Silke Rautenschlein stellt Ergebnisse des Integhof-Projekts an der Klinik für Geflügel der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover vor.
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Hygiene-Ampel: Verbraucherzentrale NRW begrüßt Gesetz
Mehr als 39.000 App-Downloads und 410.000 Klicks auf die Ergebnisse der Betriebskontrollen bei Restaurants, Imbissen, Eisdielen und Co. in Duisburg und Bielefeld: Das Gastro-Kontrollbarometer der Verbraucherzentrale NRW war seit dem Start des Pilotprojekts 2013 zum "Favoriten" vieler Nutzer geworden.
 
Stand: 10.03.2017
 

Mit der "appetitlich-app" waren Informationen schnell zur Hand, wie der Betrieb bei den Überprüfungen der amtlichen Lebensmittelkontrolle abgeschnitten hatte. Jenseits der positiven Nutzerresonanz hatte die App noch einen Zusatzeffekt: Seitdem die Ergebnisse der Überprüfung veröffentlicht wurden, kam Schwung in die Anstrengungen zur Verbesserung. Denn bei Wiederholungskontrollen konnten rund 70 Prozent der Betriebe beim Kontrollbarometer deutlich zulegen. Das im Februar verabschiedete Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz (KTG) ist somit ein Schritt in die richtige Richtung, um landesweit Transparenz und verständliche Verbraucherinformation im Duo voranzubringen.

Verbraucherinnen und Verbrauchern werde mit dem Kontrollbarometer aber nicht nur ein zusätzliches Entscheidungskriterium an die Hand gegeben. Weil es Transparenz fördert, bringt es zusätzlich auch den Qualitätswettbewerb unter den Anbietern in Schwung. Denn wenn Kunden der "Qualitätsroute" folgen, stärkt diese Abstimmung mit den Füßen die verantwortungsvoll wirtschaftenden Unternehmen. Das haben die Betriebe im Pilotprojekt längst erkannt: Sie nutzen gute Bewertungen als zugkräftiges Werbeargument, indem sie ihr Kontrollbarometer im Betrieb aushängen oder auch in ihrem Internetauftritt darauf verweisen.

Das Gesetz bietet die Chance, dass Verbraucherinnen und Verbrauchern landesweit die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelüberwachung leicht und verständlich zugänglich werden. Die Verbraucherzentrale NRW sieht somit in der Gesetzesinitiative eine Win-win-Situation für alle Beteiligten.

Zur Diskussion gestellt: Zuckersteuer, Fettsteuer – was können sie bewirken?

Auch in Deutschland werden Forderungen nach Strafsteuern für ungesunde Lebensmittel lauter. Wie stehen Sie dazu?

Stand: 14.11.2016

Großbritannien hat beschlossen, zum April 2018 eine Steuer auf Erfrischungsgetränke mit Zuckerzusatz – kurz: Zuckersteuer – einzuführen. Die Abgabe soll für die Hersteller einen Anreiz bieten, ihre Rezepturen umzustellen und weniger Zucker einzusetzen. Zucker gesüßte Getränke stellen in Großbritannien einen wesentlichen Faktor übermäßigen Zuckerkonsums dar und wurden als eine Ursache von kindlichem Übergewicht identifiziert. Übergewicht bei Kindern ist – mit einer der höchsten Übergewichtsraten in Industrieländern – (nicht nur) in Großbritannien ein Problem. Aus dem Erlös der Steuer (in den ersten drei Jahren werden 1,5 Milliarden Britische Pfund / 1,8 Milliarden Euro erwartet) sollen das Frühstücksangebot in den Schulen verbessert sowie mehr und hochwertigerer Sportunterricht angeboten werden. Das hat in Deutschland die Diskussion um Strafsteuern für ungesunde Lebensmittel wieder angeheizt. Forderungen werden auch hier immer lauter.

Ein Sonderdruck der Reihe "Knackpunkt" beschäftigt sich mit diesem Thema. Unten können Sie das Heft als pdf-Datei herunterladen. Wie stehen Sie zu Strafsteuern für ungesunde Lebensmitteln? Schildern Sie uns Ihre Meinungen als Kommentar zu diesem Text!

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Maßnahmen auf allen Ebenen erforderlich – Prävention des Typ-2-Diabetes

Trotz des vorhandenen Wissens um die Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes steigt die Zahl der Betroffenen weiter an. Wie in NRW gegengesteuert wird und was sich noch tun muss.

Stand: 14.11.2016

Beschleunigt durch den demografischen Wandel nimmt die Zahl der Typ-2-Diabetiker/-innen in Deutschland stetig zu. Ungünstige Lebensstile sorgen zusätzlich dafür, dass immer mehr junge Menschen davon betroffen sind. Was kann man selbst tun, um sich zu schützen, und was tut NRW, um dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten? Inzwischen gibt es den Nationalen Aktionsplan IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung, die Plattform für Ernährung und Bewegung (peb), ein offenes Bündnis mit mehr als 100 Mitglieder aus Ernährungswirtschaft, öffentlicher Hand, Wissenschaft, Sport, Gesundheitswesen und Zivilgesellschaft, sei neuestem sogar ein Präventionsgesetz. Was es bis heute nicht gibt, ist ein Nationaler Diabetes-Plan, wie ihn viele europäische Länder bereits haben, der nicht nur die Versorgung der Diabetiker verbessert, sondern auch die Primärprävention stärken soll.

Damit befasst sich ein Sonderdruck der Reihe Knackpunkt, der unter diesem Artikel zum Download zur Verfügung steht. Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht notwendig? Diskutieren Sie mit uns! Nutzen Sie dafür bitte unsere Kommentarfunktion unter diesem Text.

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Lebensmittelverschwendung auf der Spur

Elf Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich im Müll. Mehr als die Hälfte davon ließe sich vermeiden.

Stand: 11.08.2016

Was sind die Ursachen für die Lebensmittelverschwendung? Wie kann das Wegwerfen von Lebensmitteln nachhaltig eingedämmt werden? Welche Voraussetzungen vom Umdenken über einen anderen Umgang bis hin zu einem dem Bedarf besser angepassten Lebensmittelangebot müssen hier beschritten werden? Die Verbraucherzentrale NRW hat für Antworten auf diese Fragen gemeinsam mit corsus corporate sustainability und United Against Waste im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt eine Auswertung aktueller Studien zu dem komplexen Thema durchgeführt. Überprüft und ausgewertet wurde, was aktuelle Untersuchungen zum Wertschätzungspotenzial von Lebensmitteln und der Bereitschaft, Genießbares nicht länger achtlos wegzuwerfen, in privaten Haushalten, Lebensmittelproduktion und –handel sowie in der Gemeinschaftsverpflegung und im Gastronomiegewerbe zusammengetragen haben. Als Quintessenz ihrer Analyse zeigen die Autoren Handlungsmöglichkeiten für alle Akteure auf, die darauf zielen, die Wertschätzung von Lebensmitteln quer durch alle Bereiche – von den Produzenten über die Anbieter bis hin zu den Konsumenten – zu steigern und als Konsequenz daraus die Verschwendung von Essbarem dauerhaft zu verringern.

Die Studie "SAVE – Situationsanalyse zu Lebensmittelverlusten im Einzelhandel, der Außer-Haus-Verpflegung und privaten Haushalten und zum Verbraucherverhalten" gibt's als Download unter www.verbraucherzentrale.nrw/studie-save.

 

Fairtrade: Positionspapier zum Fairen Handel

Klare Kennzeichnung von Fairtrade-Anteil und Mengenausgleich auf der Vorderseite einer Verpackung.

Stand: 14.04.2016   

Im Fairen Handel gibt es neue Entwicklungen und Veränderungen. So wurden u.a. die Standards für Mischprodukte (z.B. Keks oder Schokolade) von Fairtrade-International geändert und Fairtrade-Programme mit neuen Siegeln eingeführt. Diese müssen für Verbraucher/-innen transparent sein, damit sie eine bewusste Kaufentscheidung treffen können. Die Verbraucherzentrale Bayern fordert deshalb eine klare Kennzeichnung des Fairtrade-Anteils und des Mengenausgleichs auf der Vorderseite der Verpackung. Darüber hinaus bedarf es einer gesetzlichen Definition von "Fair" und einem einheitlichen Fair-Siegel mit definierten Kriterien.

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Stellungnahme: Ausweitung der Lebensmittelüberwachung durch Gebühren für Regelkontrollen

Stellungnahme für die öffentliche Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Industrie Mittelstand und Handwerk am 25. März 2015

Stand: 27.03.2015 

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Stellungnahme zu "Eine effektive Lebensmittelkontrolle stärkt insbesondere die Ernährungswirtschaft in NRW"

Stellungnahme der Verbraucherzentrale NRW zur Anhörung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Thema "Eine effektive Lebensmittelkontrolle stärkt insbesondere die Ernährungswirtschaft in NRW"

Stand: 18.11.2013

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Positionspapier: Regionale Lebensmittel

Es gilt eine nachhaltige Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem, zwischen Globalisierung und Regionalisierung zu finden. Ob grüne Bohnen aus Kenia, Kartoffeln aus Ägypten oder Rindfleisch aus Argentinien importiert werden müssen, wenn der Bedarf teils regional, teils im europäischen Raum gedeckt werden kann, ist eine zentrale Frage. Zudem gibt es gute Argumente für regionale Versorgungsansätze.

Stand: 31.10.2016

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Mineralöl in Lebensmitteln: Zögerliche Umsetzung der geplanten Verordnungsentwürfe für Lebensmittelverpackungen

Die Verbraucherzentrale NRW sieht die Notwendigkeit einer Trennschicht für Lebensmittelverpackungen aus Recyclingpapier. Langfristig sollten gesundheits- und umweltbedenkliche Stoffe erst gar nicht in die Recyclingkette gelangen.

Stand: 30.11.2012

Regelmäßig kommt es zu Rückständen von zum Teil krebsverdächtigen Mineralölen in Lebensmitteln. Diese stammen vorrangig aus den Kartonverpackungen, die aus recyceltem Altpapier hergestellt werden. Mineralöl kann aber auch durch das direkte Bedrucken von Verpackungen in Lebensmittel gelangen. Das Problem ist allerdings nicht neu, in der Vergangenheit konnten bereits in anderen Lebensmitteln, z. B. Reis oder Gries, erhebliche Rückstände von Mineralölen nachgewiesen werden.

Eine Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums zieht das Fazit, dass Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton, die unter Verwendung von Recyclingpapier hergestellt sind, mit "unerwünschten Stoffen" belastet sein können. Über 250 verschiedene Substanzen wurden in der Untersuchung gefunden, die aus den Verpackungen auf die Lebensmittel übergehen können.

Höchstmengen-Verordnung: Erfolg fraglich

Fraglich ist vor diesem Hintergrund, ob die geplante Verordnung zu Höchstmengen von Mineralölen in Lebensmitteln und ein Verbot von mineralölhaltigen Druckfarben zum Bedrucken von Lebensmittelverpackungen, die im Entwurf vorliegen, ausreichend sind.

Die Verbraucherzentrale NRW sieht daher die Notwendigkeit, dass Lebensmittelverpackungen aus Recyclingpapier nur dann genutzt werden, wenn eine zusätzliche Trennschicht vorhanden ist. Langfristig zielführender wäre es, wenn gesundheits- und umweltbedenkliche Stoffe erst gar nicht in die Recyclingkette gelangen.

Lebensmittelverschwendung und Mindesthaltbarkeitsdatum: Verantwortung nicht nur auf Verbraucher abwälzen

Das Diskussionspapier "Lebensmittel: Verschwendung eindämmen und Wertschätzung voranbringen" beschreibt das Ausmaß und die Ursachen der Lebensmittelabfälle und Verluste entlang der Wertschöpfungskette von der Landwirtschaft über die Verarbeitung, den Handel bis zu den Haushalten und dem Außer-Haus-Verzehr.

Stand: 08.03.2017 

Ausführlich werden die aktuellen Politikansätze, die Diskussionen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) sowie die Themen Ernährungsbildung und Wertschätzung dargestellt und bewertet. Abschließend skizzieren wir die Aktivitäten der Verbraucherzentrale NRW, geben Empfehlungen für Verbraucher und schlagen Lösungsansätze für Politik und Wirtschaft vor.

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Flugimporte von Lebensmitteln und Blumen nach Deutschland

Studie (Stand: Mai 2010) über Menge und jahreszeitlichen Verlauf von per Luftfracht nach Deutschland importierten Lebensmitteln.

Stand: 05.05.2010 

Die Ergebnisse zeigen, dass fast alle Lebensmittel, die von außerhalb Europas nach Deutschland gelangen, auch auf dem Luftweg transportiert werden. Der Anteil an Flugware ist jedoch bei den einzelnen Lebensmitteln sehr unterschiedlich.

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