Schulanfang: Was soll in Schultüte und Schulranzen?

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Während angehende Erstklässler ihrem ersten Schultag entgegenfiebern, plagen sich Eltern, Großeltern und Paten mit den Fragen, was am besten in die Schultüte und den Tornister kommt.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei Süßigkeiten für die Schultüte gibt es eine große Auswahl mit fair gehandelten Produkten.
  • Umweltfreundliche Schreibwaren sind am Zeichen "Blauer Engel" zu erkennen.
  • In die Schultüte und den Schulranzen gehören Materialien ohne Weichmacher und Schwermetalle.
Schultüte mit Stiften und Süßigkeiten
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Eine süße Füllung aus fairem Handel in die Schultüte, Schulranzen, Stifte und Hefte aus umweltfreundlichen Materialien und eine pfiffige Box fürs nachhaltige zweite Frühstück sind ein umweltbewusstes Rüstzeug für den Schulanfang. Hier sind einige Tipps für die Suche nach geeigneten Utensilien:

Faire Süßigkeiten und gesundes Pausenbrot

Soll zum ersten Schultag etwas Süßes in die Tüte, gibt es eine große Auswahl an Bonbons, Saftbärchen und Schokolade aus fairem Handel. So wird Kinderarbeit im Süden verhindert, weil die Eltern mehr verdienen und die Kinder zur Schule gehen können. Aber auch Studentenfutter ohne Zuckerzusatz, Nussmischungen, Trockenobst aus Mangos gibt es fair gehandelt. Sie enthalten noch wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Kleine Bücher für Lernanfänger, ein Springseil oder eine Eintrittskarte für ein Erlebnis mit Sport, Spiel und Spaß runden den Inhalt der Schultüte ab.

Leckeres, frisches Obst aus der Region, verstaut in einer schönen Frühstücksbox mit Raumteilern für den Tornister macht Kindern nicht nur am ersten Tag, sondern immer in der Schulpause Freude: Da klebt Käse nicht an der Erdbeere. Die wiederbefüllbare Frühstücksbox und Trinkflasche sparen außerdem überflüssigen Verpackungsmüll. Aufgepasst: Box und Flasche sollten gut zu reinigen und dicht verschließbar sein.

Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier

Label Blauer EngelWer beim Kauf von Heften und Blöcken einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten möchte, dem weist das Umweltzeichen "Blauer Engel" auf den Schreibwaren den richtigen Weg. Das rechtlich geschützte Siegel ist und bleibt der Musterschüler in Sachen Ressourcenschutz: Es kennzeichnet nur Hefte, die zu 100 Prozent aus Altpapierfasern bestehen. Bei der Herstellung wird weniger Energie und Wasser verbraucht. Der Einsatz von chlorhaltigen Bleich-Chemikalien und anderer schädlicher Chemie ist bei der Produktion ebenfalls verboten.

Einige große überregionale Händler führen inzwischen Hefte mit dem Blauen Engel und garantieren somit einen hohen Standard für Umwelt-, Klimaschutz und an Qualität. Wer gezielt Ausschau nach diesen umweltfreundlichen Heften halten möchte, kann bei unserer Umweltberatung nachfragen.

Umweltfreundliche Materialien in Schultüte und Schulranzen

In Schultüte und Schulranzen ist der Einzug von umweltfreundlichen Materialien stets die beste Wahl: Federmäppchen aus Leder oder Stoff sind robuster als die Konkurrenz aus Kunststoff und garantiert ohne möglicherweise gesundheitsschädliche Weichmacher hergestellt. Unlackierte Bleistifte und Holzbundstifte sind die bessere Wahl, weil die Stifte gerne mal in den Mund wandern und in den bunten Lacken Weichmacher oder Schwermetalle stecken können. Filzstifte gibt es auch auf Wasserbasis zum Nachfüllen. Das spart Plastikmüll.

Ungeeignet für den alltäglichen Schulbetrieb sind hingegen Folienschreiber mit Aufschriften wie "permanent" oder "Allesmarker". Sie enthalten schnell verdunstende organische Lösungsmittel. Viele Buntstifte, Fasermaler und Tinten erwiesen sich vergangenen Sommer im Test als schadstoffbelastet. Deshalb ist es ratsam, sich vor dem Kauf bei Öko-Test oder der Stiftung Warentest über den Schadstoffgehalt in Schreib-, Wachs- und Malstiften zu informieren.

Weitere Fragen für einen gesunden und nachhaltigen Schuleinstieg und -alltag beantworten kostenlos die Umweltberater in den örtlichen Beratungsstellen der Verbrauchzentrale NRW. Kontakt- und Öffnungszeiten unter www.verbraucherzentrale.nrw/umweltberatung.