Untersuchung zu Gaspreisen: Erhöhung nicht einfach hinnehmen

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Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW zeigt: Zumindest unter den Grundversorgern in den 20 größten Städten des Landes gibt es viele, bei denen zuletzt eigentlich Spielraum für Preissenkungen entstanden sein muss.

Gasflamme eines Gasherds
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Die kommende CO2-Bepreisung könnte zum Jahreswechsel neue Gaspreiserhöhungen nach sich ziehen. Rund 0,6 Cent pro Kilowattstunde sollen ab 2021 als sogenannte CO2-Abgabe anfallen. Doch eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW bei 20 Grundversorgern zeigt: Zumindest darunter gibt es viele, bei denen zuletzt eigentlich Spielraum für Preissenkungen entstanden sein muss. Denn seit etwa zwei Jahren sinken die Beschaffungskosten der Versorger für Gas - dennoch bleiben die Kundenpreise unverändert oder sind gestiegen. Dies ist nicht einfach auf Erhöhungen bei Netzentgelten oder anderen Posten zurückführen, die die Unternehmen nicht beeinflussen können.

Verbraucher sollten deshalb Preiserhöhungen, die allein auf die neue CO2-Abgabe verweisen, nicht einfach hinnehmen. Vielmehr sollte man in solchen Fällen einen Anbieterwechsel prüfen - vor allem, da mit Eingang einer Preiserhöhungs-Ankündigung ein Sonderkündigungsrecht besteht. Hilfreich sind dazu unsere Tipps und Hilfestellungen für die Suche nach einem neuen Tarif.

Mehr zur Untersuchung und unserer Bewertung aktueller Preiserhöhungen finden Sie in unserer Pressemitteilung zum Thema.