Update: Obsoleszenz in der Diskussion

Stand:

Die am 20. März 2013 vorgestellte Studie "Geplante Obsoleszenz" hat ein großes Medienecho hervorgerufen: Im "Radiofeuilleton" des Deutschlandradio Kultur diskutierten Stefan Schridde und Prof. Dr. Albert Albers (Institut für Produktentwicklung, IPEK am Karlsruher Institut für Technologie, KIT) am 25. Mai 2013 mit Hörerinnen und Hörern.

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Vorbemerkung: Updates sind mit einem Rahmen unterlegt.

Die Studie, die von der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen in Auftrag gegeben wurde, nennt den volkswirtschaftlichen Schaden, der durch Obsoleszenz hervorgerufen wurde und illustriert dies durch zahlreiche Beispiele. Die Autoren der Studie sind Stefan Schridde, der auch den Blog Murks? Nein Danke! betreibt, Prof. Dr. Christian Kreiß von der Hochschule Aalen und Janis Winzer.

In ihrer April-Ausgabe stellt die Zeitschrift "Technology Review" unter dem Titel "Die Reparatur-Rebellen" verschiedene Aktivisten vor, die sich gegen die Obsoleszenz von Elektrogeräten zur Wehr setzen.

In der von Susanne Führer geleiteten Radiosendung "Eingebauter Verschleiß - Was ist dran an der 'geplanten Obsoleszenz'?" diskutierte Stefan Schridde mit Prof. Dr. Albers, der den Standpunkt vertrat, dass die "'geplante Obsoleszenz' [...] ein völliger Mythos" sei.

Bibilografische Angaben

Lubbadeh, J., 2013. Die Reperatur-Rebellen. Technology Review, (4), S. 50-53. Vorschau online: http://www.heise.de/tr/artikel/Die-Reparatur-Rebellen-1828121.html.

Schridde, S., Kreiß, C. und Winzer, J., 2013. Geplante Obsoleszenz: Entstehungsursachen – Konkrete Beispiele – Schadensfolgen – Handlungsprogramm. Gutachten im Auftrag der Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen. Berlin: ARGE REGIO Stadt- und Regionalentwicklung GmbH.

Deutschlandradio Kultur, 2013. Eingebauter Verschleiß
Was ist dran an der "geplanten Obsoleszenz"?
, 25.05.2013. Online: http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/imgespraech/2117499/.