Privatsphäre in Gefahr

Stand:
Neun Monate lang beobachteten Forscher des Lehrstuhls für Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg 1000 Nutzerinnen und Nutzer des Instant-Messaging-Dienstes WhatsApp und erstellten detaillierte Nutzungsprofile, die in anonymisierter Form nun online einsehbar sind.

Neun Monate lang beobachteten Forscher des Lehrstuhls für Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg 1000 Nutzerinnen und Nutzer des Instant-Messaging-Dienstes WhatsApp und erstellten detaillierte Nutzungsprofile, die in anonymisierter Form nun online einsehbar sind.

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Dabei zeigt sich, dass mit WhatsApp individualisierte Nutzungsprofile und damit Tagesabläufe ausgespäht werden können. Dabei stellten die Forscher fest, dass obwohl ihr Programm vom üblichen Nutzungsverhalten unterschied, WhatsApp keine Schritte unternahm, den Zugriff auf die Nutzerdaten zu unterbinden.

Quellen:

fab. 2015. WhatsApp: Was der Online-Status über die Nutzer verrät. heiseSecurity. (9. Dezember). http://heise.de/-2480333.

dpa/tmn. 2015. Whatsapp macht Ausspähen der Privatsphäre einfach. Süddeutsche.de (9. Dezember). http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/telekommunikation-whatsapp-macht-ausspaehen-der-privatsphaere-einfach-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141209-99-06356.

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