Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen

Stand:

Hier fassen wir kontinuierlich aktuelle Betrügereien zusammen, die uns über unser Phishing-Radar erreichen.

Weltkarte unter rotem Radarschirm.
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Verdächtige E-Mails, die Sie selbst erhalten haben, können Sie an die E-Mail-Adresse phishing@verbraucherzentrale.nrw weiterleiten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wertet die eingehenden E-Mails aus. Auf dieser Basis informieren wir über neue Betrugsvarianten. Die Daten der Verbraucher werden dabei anonymisiert.

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.

Auf den Internetseiten der Verbraucherzentrale finden Sie außerdem:

Eine umfassende Verbraucherinformation zum kostenlosen Download,

Darüber hinaus finden Sie tägliche Warnungen auch auf Twitter (@vznrw_phishing) und in der Facebook-Gruppe Phishing-Radar.


14. Juni: Neue Welle an Bitcoin-Erpressungen

Während des Wochenendes traf eine Welle an Bitcoin-Erpressungen bei uns ein. Die Betrugsversuche tragen alle die Betreffzeile "Bezahlung von Ihrem Konto" und versuchen wie üblich Geld von unerfahrenen Verbraucher:Innen zu erpressen. Die Verfasser:Innen gehen nach altbekanntem Schema vor: Angeblich wurden sämtliche Geräte mit einem Trojaner infiziert und Ihre Kamera gehackt. Weiter wird behauptet, explizites Videomaterial zu besitzen, welches Sie beim Konsum pornografischer Seiten zeigt. Wie üblich wird gedroht, die Videoaufzeichnung an die gesamte Kontaktliste zu schicken, sollte die geforderte Summe an Bitcoins nicht überwiesen werden. Lassen Sie sich nicht verunsichern! Hierbei handelt es sich um einen besonders fiesen Betrugsversuch. Sollte Sie eine solche Erpresser-Mail erreichen, raten wir, sämtliche Forderungen zu ignorieren und Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Weitere Informationen rund um das Thema Bitcoin-Erpressung finden Sie hier.

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11. Juni: Direktbank ING von Phishing-Versuchen betroffen

Heute konnten wir keinen konkreten Schwerpunkt in unserem Phishing-Radar ausmachen. Unter anderem erreichte uns eine Phishing-Mail, die auf die Kundschaft der Direktbank ING abzielt. Besagte E-Mail trägt die Betreffzeile "Online-Banking". Wie der Betreff bereits vermuten lässt, werden die Empfänger:Innen über Neuerungen bezüglich des Online-Bankings informiert. Über den beigefügten Link, sollen Sie sich anmelden und den Neuerungen zustimmen. Kommt man dieser Aufforderung nicht nach, dann wird angeblich das Konto vollständig geschlossen. Lassen Sie sich von der seriösen Aufmachung dieser Mail nicht täuschen. Hierbei handelt es sich um einen weiteren Versuch, Login-Daten von unerfahrenen Verbraucher:Innen abzugreifen.

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10. Juni: Banken bleiben im Phishing-Fokus

Mit der heutigen Phishing-Mail im Namen der Tragobank AG haben es uns die Betrüger:Innen besonders leicht gemacht. Dass diese Nachricht nicht wie behauptet von dem Online-Service Team der Tragobank stammt, lässt sich schnell erkennen. Die Mail wurde vermutlich mit einem Übersetzungsprogramm erstellt. Auch fehlen einige Satzzeichen, sowie eine persönliche Anrede. Inhaltlich folgt die E-Mail einem klassischen Phishing-Schema: Aufgrund von technischen Problemen wurde Ihr Konto temporär gesperrt. Über den beigefügten Link könne mittels Dateneingabe das Konto wieder freigeschaltet werden. Natürlich handelt es sich dabei nicht um "den offiziellen Link der Bank". Schützen Sie Ihre Daten, indem Sie den enthaltenen Link ignorieren und diesen Phishing-Versuch unbeantwortet löschen.

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Betreff: "Aktualisieren Sie Ihr Targo-Profil"

 

09. Juni: Typische Phishing-Mail im Namen der Advanzia Bank

Mit dem Betreff "Ungewöhnliche Aktivität" wurden uns heute einige Phishing-Versuche zugesandt, welche vorgeben von der Direktbank Advanzia zu stammen. Dass diese Nachricht nicht wirklich von der Advanzia Bank verfasst wurde, lässt sich recht schnell erkennen. Neben der unpersönlichen Anrede und den fehlenden Abschlussworten, enttarnen auch einige Rechtschreibfehler diese E-Mail als Phishing-Versuch. Das Schema, um die Empfänger:Innen zur Datenpreisgabe zu bewegen, ist altbekannt: angeblich haben unbekannte Dritte auf Ihr Konto zugegriffen. Über den beigefügten Link sollen Sie Ihre Identität bestätigen, um zu verhindern, dass das Konto in falsche Hände gelangt. Sollte diese E-Mail Sie erreichen, können Sie sie unbesorgt ignorieren und in den Spam-Ordner verschieben.

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08. Juni: Amazon bleibt im Phishing-Fokus

Auch heute stand weiterhin die Kundschaft von Amazon im Fokus der Phishing-Betrüger:Innen. Unter anderem wurde uns die Betreffzeile "Unstimmigkeiten bei Ihrem Konto" weitergeleitet. Angeblich gab es Fehler bei der Abwicklung eines Zahlungsvorgangs. Dieser Fehler könne nur durch eine Aktualisierung Ihrer Kontodaten behoben werden. Im Rahmen dieser Aktualisierung sei es notwendig, sich über das verlinkte Formular zu identifizieren. Natürlich ist dies nur ein falscher Vorwand um an persönliche Informationen der Amazon-Nutzer:Innen zu gelangen.
Noch etwas raffinierter gestaltet ist die Variante "Rechnungen Zahlungen Transaktionen". Auch hier steht der Erhalt Ihrer persönlichen Daten im Vordergrund. Aufgrund von Unstimmigkeiten bezüglich Ihrer Rechnungsinformationen musste Ihr Konto vorübergehend gesperrt werden. Über den Button "Jetzt aktualisieren" soll man persönliche Daten, wie Telefonnummer und Adresse, überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Weiter unten in der Nachricht wird zudem mit einer Stornierung aller Bestellungen gedroht, sollte die Aufforderung ignoriert werden.
In beiden Fällen raten wir, sämtliche Links zu ignorieren und die E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

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Betreff: "Unstimmigkeiten bei Ihrem Konto"
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Betreff: "Rechnungen Zahlungen Transaktionen"

 

07. Juni: Fake-Mails von Amazon im Umlauf

Zu Beginn der Woche wurden uns vorwiegend Phishing-Mails weitergeleitet, welche auf die Kundschaft von Amazon abzielen. Besonders oft erreichte uns dabei die Nachricht "Kürzlich aktualisiert". Inhaltlich folgt diese Variante einem Phishing-Schema, das uns schon häufiger begegnete. Angeblich kam es zu Problemen bei der Abrechnung Ihres Amazon Prime-Abonnements. Um sicherzugehen, dass Ihre Prime-Vorteile nicht ausgesetzt werden, sollen Sie Ihre Zahlung überarbeiten. Natürlich soll diese Überarbeitung über einen beigefügten Link und in Form einer Dateneingabe erfolgen. Fallen Sie nicht auf diese Phishing-Masche herein. E-Mails, die dazu auffordern, Internetseiten zu öffnen und dort persönliche Informationen einzugeben, sind in der Regel betrügerischen Ursprungs. Empfänger:Innen solcher Mails, raten wir, diese unbeantwortet zu löschen.

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