Ausschreibung für den Journalistenpreis der Verbraucherzentrale NRW startet

Pressemitteilung vom
Ab dem 1. November 2022 können herausragende Veröffentlichungen zu Verbraucherthemen für die Auszeichnung eingereicht werden.
  • Preisgeld von insgesamt 8.000 Euro in vier Kategorien
  • Neu dabei in 2023: Ein Nachwuchspreis für junge Autor:innen
  • Beiträge mit NRW-Bezug aus allen Mediengattungen zugelassen
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Steigende Energiepreise, höhere Lebensmittelkosten, teure Immobilienfinanzierung oder Klimafolgenanpassung: Verbraucher:innen sind von der aktuellen Krisenlage unmittelbar betroffen. Umso wichtiger, dass sie nützliche und unabhängige Informationen aus den Medien zur Einordnung und Orientierung erhalten. Um diese journalistische Arbeit zu würdigen, prämiert die Verbraucherzentrale NRW 2023 zum zweiten Mal herausragende Beiträge mit einem Journalistenpreis. Vom 1. November 2022 bis 
30. April 2023 können sich Autor:innen für die Auszeichnung bewerben.

Wenn die Gasrechnung unbezahlbar wird, die Versicherung sich nach einer Flutkatastrophe querstellt oder Betrüger:innen mit Online-Fake-Shops Menschen um ihr Geld bringen – dann unterstützt die Verbraucherzentrale NRW Betroffene oder sucht die juristische Auseinandersetzung mit Firmen, die sich nicht an die Gesetze halten. Viele solcher Fehlentwicklungen werden auch von Medien aufgedeckt oder bekannt gemacht. Häufig erfährt die Bevölkerung erst durch diese Berichterstattung von Missständen, verstehen Betroffene ihre Rechte oder erhalten konkrete Tipps für ihren Alltag.

"Die Menschen brauchen gerade jetzt korrekte und unabhängige Informationen, denn oftmals geht es um die wirtschaftliche Existenz", sagt Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. "Doch Verbraucherjournalismus ist anspruchsvoll und funktioniert nicht ohne umfangreiche Recherchen. Diese wichtige Arbeit vieler Journalist:innen möchten wir mit unserem Preis unterstützen."

Preise in vier Kategorien

Der Journalistenpreis der Verbraucherzentrale NRW wird 2023 in vier Kategorien vergeben: Print/Online-News, Audio-visuelle Medien, Lokaljournalismus und – neu dabei – ein Nachwuchspreis für Volontär:innen, Studierende und Autor:innen bis 30 Jahre. Gefragt sind eine originelle Herangehensweise, eine investigative Eigenleistung oder eine außergewöhnliche Darstellungsform von Verbraucherthemen.

Die Arbeiten müssen zwischen dem 01.01.2022 und 30.04.2023 erstmals veröffentlicht worden sein und einen NRW-Bezug haben, der entweder durch den Sitz des Mediums oder einen starken inhaltlichen Schwerpunkt in NRW hergestellt wird. Weitere Details zur Ausschreibung gibt es im beigefügten Factsheet und online unter www.verbraucherzentrale.nrw/journalistenpreis.

Jury mit erfahrenen NRW-Journalist:innen

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury aus kompetenten Expert:innen für Journalismus und Verbraucherthemen:

  • Dorthe Ferber, Leiterin des ZDF-Landesstudios NRW
  • Frank Stach, Vorsitzender des Deutschen Journalistenverbandes NRW
  • Peter Brors, Leiter der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten
  • Simone Jost-Westendorf, Leiterin des Journalismus Lab der Landesanstalt für Medien NRW
  • Prof. Dr. Barbara Brandstetter, Professorin für Wirtschaftsjournalismus an der Hochschule Neu-Ulm, langjährige Wirtschafts- und Finanzjournalistin und stellvertretende Vorsitzende im Verwaltungsrat der Stiftung Warentest
  • Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW
  • Siw Mammitzsch, Vorstandsmitglied beim Deutschen Mieterbund NRW und Mitglied des Verwaltungsrats der Verbraucherzentrale NRW.

Der Preis ist mit insgesamt 8.000 Euro dotiert, gefördert aus Mitteln der Verbraucherschutzstiftung NRW. 

Weitere Informationen zum Journalistenpreis unter: www.verbraucherzentrale.nrw/journalistenpreis.

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