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Positionen und Fachinformationen: Finanzen

Geld sparen mit Sparschwein
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Position: Verkürzung der Frist zur Erlangung der Restschuldbefreiung

Seit das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Stärkung der Gläubigerrechte am 01.07.2014 in Kraft getreten ist, können überschuldete Menschen unter bestimmten Voraussetzungen die Dauer des Restschuldbefreiungsverfahrens von sechs Jahren auf fünf bzw. drei Jahre verkürzen.

Die Verbraucherzentrale NRW hat diese Verkürzungsmöglichkeiten in der Praxis beobachtet, in einer Zwischenerhebung ausgewertet und politischen Handlungsbedarf formuliert.

Download des Positionspapiers

Ergebnisbericht der Bankenumfrage zur Kreditwürdigkeitsprüfung 2017

Stand: 19.10.2017

Die Kreditfinanzierung von Anschaffungen und Immobilien ist bei Verbraucher/innen in Nordrhein-Westfalen ein wichtiges Thema. Eine wachsende Zahl privater Haushalte finanziert Anschaffungen durch Kredit. Eine parallele Entwicklung ist bei kreditfinanzierten Immobilienkäufen festzustellen, auch durch die aktuelle Niedrigzinsphase.Bei weitem nicht jedes Kreditverhältnis wird erfolgreich abgewickelt.

Seit dem 21.03.2016 ist bei Allgemein- und Immobiliar-Verbraucherdarlehen vor Kreditvergabe eine Kreditwürdigkeitsprüfung zwingend durchzuführen. Nach rund einem Jahr praktischer Umsetzungserfahrungen hielt die Verbraucherzentrale NRW es für geboten, die Marktsituation unter dem Blickwinkel der geänderten Rechtslage zu analysieren.

Ein Baustein dieser Analyse war die Befragung von Kreditinstituten anhand eines Fragebogens.

Hier können Sie den Ergebnisbericht zu dieser Umfrage herunterladen.

Telefonische Evaluation des Beratungsangebots Geldanlage/Altersvorsorge der Verbraucherzentrale NRW 2016

Wir wollten wissen: Welchen Mehrwert liefert unsere Beratung Geldanlage / Altersvorsorge den Verbrauchern und wie bewerten sie das Beratungsentgelt?

Stand: 27.06.2016

Es zeigte sich: Für 97 Prozent der befragten Verbraucher ist die Beratung hilfreich und das Beratungsentgelt hat sich gelohnt. 91 Prozent der Befragten planen eine Umsetzung der Empfehlungen oder haben bereits Empfehlungen umgesetzt.

Zum Download:

Umfrage bei Banken und Sparkassen zum Thema "Geldanlagen mit ethischen, sozialen und ökologischen Anlagekriterien"

Anfang 2016 führte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen eine Befragung bei Banken und Sparkassen zum Thema Geldanlagen mit ethischen, sozialen und ökologischen Anlagekriterien durch.

Stand: 25.04.2016

Zum Download:

Positionspapier: Gütesiegel für nachhaltige Geldanlagen

Bisher gibt es kaum Standards auf dem Markt der nachhaltigen Geldanlagen - jeder Anbieter legt die Nachhaltigkeit nach eigenen Maßstäben fest. Ein objektives Gütesiegel, welches glaubwürdig und frei von Interessenskonflikten ist, kann ein möglicher Lösungsansatz sein.

Stand: 19.01.2016

Zum Download:

Befragung: Meinungen zu nachhaltigen Geldanlagen

Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung in Nordrhein-Westfalen

Stand: 13.01.2016

Im Auftrag der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. hat die forsa Politik- und Sozialforschung GmbH vom 22. September bis 9. Oktober 2015 eine repräsentative Befragung von 1.003 Personen ab 18 Jahren in Nordrhein-Westfalen zum Thema "Nachhaltige Geldanlagen" durchgeführt.

Zum Download:

Immobilienfinanzierungsberatung der Verbraucherzentrale NRW - Für 97% der befragten Verbraucher ist die Beratung hilfreich

Für viele Verbraucher ist der Erwerb oder der Kauf einer Immobilie die größte Investition des Lebens - und diese sollte gut überlegt sein.

Stand: 29.08.2014

Die Suche nach der richtigen Finanzierung für das Haus oder die Wohnung ist nicht einfach und erfordert Geduld und solide Planung. Der voreilige Griff nach scheinbaren Schnäppchen oder schöngerechneten Finanzierungen kann den Erwerb eines Eigenheims wie ein Kartenhaus zusammenfallen lassen. Für Familien bedeutet das im schlimmsten Fall sogar den finanziellen Ruin.

Damit die Finanzierung stimmt und langfristig tragbar ist, muss ein Darlehen sorgfältig auf die finanziellen Möglichkeiten des Bauherren bzw. Käufers abgestimmt werden.

Unsere Beraterinnen und Berater bieten Unterstützung von der Finanzierungsplanung über das Aufzeigen verschiedener Finanzierungsmodelle bis hin zur Vorstellung von Fördermöglichkeiten. Bereits erhaltene Finanzierungsvorschläge von Darlehensgebern werden ebenfalls bewertet.

Im letzten Jahr wollten wir wissen: Welchen Mehrwert liefert unsere Beratung den Verbrauchern und wie bewerten sie das Beratungsentgelt?

Dazu hat eine externe Agentur im letzten Jahr insgesamt 81 Verbraucher befragt, die im Zeitraum September bis Dezember eine Beratung zur Immobilien- und Anschlussfinanzierung der Verbraucherzentrale NRW in Anspruch genommen haben.

Zum Download:

Positionspapier: Nachhaltigkeitskriterien bei staatlich geförderten Finanzprodukten

Umfragen bestätigen immer wieder das hohe Interesse von Privatanlegern an nachhaltigen Geldanlagen, doch bislang investiert nur ein kleiner Teil tatsächlich nachhaltig. Das hat aus Sicht der Verbraucherzentrale NRW drei wesentliche Ursachen...

Stand: 09.07.2014

Zum Download:

Positionspapier 2015

 

Stellungnahme der VZ NRW zur Kürzung/Streichung der Beteiligung an den Bewertungsreserven

Aktuelle Lage und Forderungen der Verbraucherzentrale NRW

Stand: 23.05.2014

Zum Download:

Was können Kooperationen zwischen Stadtwerken und Verbraucherzentrale leisten?

Erfahrungen eines zweijährigen Wuppertaler Pilotprojektes zur Vermeidung von Energiearmut der Verbraucherzentrale NRW und der Energie & Wasser AG (WSW) vom Oktober 2012.

Stand: 18.10.2012

Zum Download:

NRW bekämpft Energiearmut

Zahlungsprobleme rund um die Energierechnung dauerhaft zu regulieren und deren Ursachen anzugehen - dieses ehrgeizige Ziel hatte sich das Projekt "NRW bekämpft Energiearmut" beim Start im Herbst 2012 gesteckt.

Stand: 05.07.2012

"Erfolgsmodell mit nachhaltiger Wirkung", so lautet die Bilanz der Kooperationspartner nach drei Jahren. Mehr als 2.400 Betroffene setzten inzwischen auf die Budget- und Rechtsberatung bei Energiearmut, die die Verbraucherzentrale NRW in acht Städten anbietet. In über 80 Prozent der Fälle konnte eine Lösung erreicht werden. Für das Verbraucherschutzministerium NRW und die beteiligten Energieversorger nicht nur Motivation, das Angebot fortzuführen. Sondern Anstoß, damit nun auch - in Kooperation mit den örtlichen Grundversorgern - in Duisburg, Gelsenkirchen, Velbert, in der Städteregion Aachen sowie im Ennepe-Ruhr-Kreis zu starten. In der Verbraucherzentrale in Duisburg öffneten Verbraucherschutzminister Johannes Remmel, Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski sowie Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender Stadtwerke Duisburg AG, dafür heute die Tür.

"Die zunehmenden Zahlungsprobleme von Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Energieversorgung erfordern nachhaltige Ansätze", erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel, "wir lassen Betroffene damit nicht allein." Das Landesmodellprojekt "NRW bekämpft Energiearmut" habe auf diesem Weg bundesweit eine Vorreiterrolle: "Die Budget- und Rechtsberatung bei Energiearmut schafft dauerhaft eine win-win-Situation für alle Beteiligten: für betroffene Kundinnen und Kunden, aber auch für Energieversorger und Kommunen. Denn es gelingt damit nicht nur die schnelle Hilfe in akuten Notlagen, sondern es wird auch die Eigeninitiative der Betroffenen dauerhaft gestärkt. Langfristige Begleitung und Hilfestellungen zum Finanzmanagement im Haushalt und zum Energiesparen sind dabei Erfolgsgaranten, um Energiearmut dauerhaft und präventiv entgegenzuwirken", so Remmel.

Bürgerinnen und Bürger, die ihre Energierechnungen nicht bezahlen können, denen eine Gas- oder Stromsperre droht oder deren Versorgung bereits unterbrochen wurde, konnten die kostenfreie Budget- und Rechtberatung bisher in den Verbraucherzentralen in Aachen, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Köln, Krefeld, Mönchengladbach und Wuppertal in Anspruch nehmen. In 86 Prozent der Fälle wurden tragfähige und nachhaltige Lösungen erarbeitet. 80 Prozent der angedrohten Sperren konnten verhindert, fast 60 Prozent der bereits bestehenden Sperren zeitnah wieder aufgehoben werden. Überwiegend haben Bezieher von Sozialleistungen, Geringverdiener und Rentner Rat gesucht. Übrigens: Bei einer Nutzerbefragung hatten 80 Prozent bestätigt, dass ihnen die Beratung dauerhaft weitergeholfen habe. Und auch die kooperierenden Energieversorger bescheinigten dem Angebot "echten Mehrwert".

"Schnelle und unbürokratische Hilfe in akuten existenziellen Notlagen ist ein Baustein des Angebots", fasste Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski den erfolgreichen Ansatz zusammen: "zum anderen zahlt sich mit nachhaltiger Wirkung aus, dass wir unter dem Dach unserer Beratungsstellen vielfältige Informations- und Beratungsangebote bündeln und damit die unterschiedlichen Ursachen von Energiearmut angehen. Verschwenderischer Umgang mit Energie kommt ebenso auf den Prüfstand wie überflüssige oder zu teure Versicherungen. Aber auch der Kassensturz bei Einnahmen und Ausgaben hilft, das Budget künftig so einzuteilen, dass Miete und Energiekosten vorrangig zu bezahlen sind."

Die Vereinbarung tragfähiger Zahlungspläne mit den Versorgungsunternehmen zur Regulierung der Energieschulden war in knapp der Hälfte der Fälle der Schlüssel für dauerhafte Lösungen. Mit Beratungen zum Auskommen mit dem Einkommen und durch längerfristige Begleitung unterstützten die Beratungskräfte, vereinbarte Rückzahlungsraten auch dauerhaft bedienen zu können. "Unser direkter Draht zu den Ansprechpartnern bei den beteiligten Stadtwerken ist Garant, dass die individuelle Situation der Betroffenen berücksichtigt und gemeinsam mit Versorgern nach Lösungen gesucht werden kann", lobte Schuldzinski die gelungene Zusammenarbeit im Projekt.

Wiederholte Mahnungen und in der Folge die Androhung der Einstellung der Lieferung von Strom und Gas sind in der Regel die Maßnahmen, die Energieversorger – vielfach auch erfolglos – ergreifen, um säumige Forderungen einzuziehen. Für einkommensbenachteiligte Haushalte allerdings, wo weder Rücklagen vorhanden sind noch Einkünfte über dem Pfändungsfreibetrag erreicht werden, bedeuten die anfallenden Kosten für Mahnverfahren, Unterbrechung der Energielieferung und die erneute Freigabe der Versorgung eine zusätzliche Belastung. "Deshalb ist es uns wichtig, dass sich die Kunden so früh wie möglich melden, wenn es Zahlungsengpässe gibt und nicht erst wenn die Sperrung unmittelbar ansteht", erläutert Marcus Wittig, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Duisburg AG, die Motivation zur Beteiligung: "Die Stadtwerke Duisburg unterstützen das Projekt der Landesregierung, weil es dabei hilft, Zahlungsprobleme zu vermeiden oder diese unbürokratisch zu lösen. Dies kommt letztendlich sowohl dem Verbraucher als auch dem Energieversorgungsunternehmen zu Gute."

Das Verbraucherschutzministerium stellt im Rahmen des Projekts "NRW bekämpft Energiearmut" für die Jahre 2016 bis 2018 rund 1,55 Millionen Euro für die wirtschaftliche und rechtliche Beratung durch die Verbraucherzentrale NRW zur Verfügung. Die teilnehmenden Stadtwerke in den Modellkommunen finanzieren das jeweilige Beratungsangebot vor Ort. Außerdem werden bestehende Netzwerke mit den Fallmanagern der örtlichen Jobcenter, die Mitarbeiter von Sozialämtern sowie weitere Kooperationspartner in den Projekt-Standorten eng in das Modell eingebunden.

In Duisburg wird die neue Fachberaterin Taika Brandenburg ab 4. April immer montags von 10 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde der Budget- und Rechtsberatung bei Energiearmut anbieten. Weitere Terminvereinbarungen unter Telefon: 0203/48801180 oder per Email: duisburg.energiearmut@verbraucherzentrale.nrw

Energieschulden und präventive Lösungsansätze

Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung der Verbraucherzentrale NRW von 110 Energie-Grundversorgungsunternehmen aus dem Jahr 2011.

Stand: 21.02.2012

Zum Download: