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Datenschutz-Tipps im Überblick

Stand:

Sicherer durchs Netz in wenigen Schritten: Die wichtigsten Aspekte und Einstellungen zur schnellen Orientierung mit Tipps und weiterführenden Links!

Off
Datensparsamkeit
  • Was nicht da ist, kann nicht gespeichert werden. Einmal im Netz verbreitete Informationen können nicht mehr gelöscht oder zurückgeholt werden. Das Recht auf Vergessen bezieht sich nur auf das Löschen von Links.
  • Angaben im Internet auf das Notwendigste beschränken. Bei Informationen zu Privatleben, Interessen und finanziellem Spielraum geizen und niemals Passwörter und Kontoinformationen an Dritte im Netz weitergeben.
  • Nutzungsprofile verändern sich mit jeder neuen Information. Für datensparsames Verhalten im Netz ist es daher nie zu spät.
  • Zwischen Klarnamen und Pseudonymen abwägen: Wenn keine Authentifizierung notwendig ist, reicht ein Pseudonym.
  • Das Veröffentlichen von Bildern anderer Personen ist nur mit deren Einwilligung zulässig.

Mehr zum Thema Datensparsamkeit

Suchmaschinen
  • Nicht nur eine Suchmaschine nutzen, sondern unterschiedliche Anbieter wie z. B. Duckduckgo, Startpage, Ixquick oder Metager.
  • Die Wahl des favorisierten Suchmaschinenbetreibers sowie den Unternehmenssitz des Anbieters bedenken.
  • Regelmäßig die Cookies auf allen Geräten löschen.

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Cookies
  • Regelmäßig über die Browsereinstellungen die gespeicherten Cookies auf den Geräten löschen oder den Browser so einstellen, dass die Cookies nach jeder Sitzung automatisch gelöscht werden.
  • Cookies in den Browser-Einstellungen verwalten und die zum Cookie-Setzen berechtigten Webseiten einschränken.
  • Anti-Tracking-Programme wie z.B. Ghostery installieren.

Mehr zum Thema Cookies und Video-Anleitungen für gängige Browser

Passwörter
  • Je sensibler ein Zugang - z. B. zum Online-Banking - , desto wichtiger sind Qualität und Sicherheit des Passwortes.
  • Ein sicheres Passwort sollte mindestens 10 Zeichen lang sein.
  • Ein sicheres Passwort besteht aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen (z. B. §&?*!), ist nicht im Wörterbuch zu finden oder steht in keinem Zusammenhang mit persönlichen Dingen oder nahestehenden Personen.
  • Keine Namen, Geburtsdaten, Telefonnummern von Verwandten, Freunden oder Ähnliches nutzen.
  • Ein sicheres Passwort darf keine bloße Zahlenfolge (12345...) oder alphabetische Buchstabenfolge (ABCDEF...) darstellen.
  • Eselsbrücken helfen beim Passwortbau, z. B. mit einem Liedtext.
  • Passwörter an einem geschützten Ort notieren und nicht weitergeben.
  • Passwörter regelmäßig ändern.
  • Nach jeder Nutzung eines Dienstes ausloggen.

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E-Mails
  • Man muss sich der Risiken bei der Verwendung von E-Mails bewusst sein: Hochsensible Informationen wie Bankinformationen, Passwörter o.ä. sollten auf diesem Wege nicht verschickt werden.
  • Es ist abzuwägen zwischen den Kosten und Risiken von kostenpflichtigen und kostenlosen Anbietern. Kostenpflichtige Anbieter sollten zusichern, dass keinerlei personenbezogene Daten erhoben und verwendet werden.
  • Bei der Wahl eines E-Mail-Anbieters ist dessen Unternehmenssitz zu berücksichtigen.

Mehr zum Thema E-Mails

Spam und Phishing
  • Niemals Datei-Anhänge in E-Mails unbekannter Absender öffnen.
  • Niemals auf Links in E-Mails unbekannter Absender klicken.
  • Nicht auf Spam-und Phishing-Mails antworten.
  • Betrügerische E-Mails an phishing@verbraucherzentrale.nrw und an den echten Anbieter weiterleiten.
  • Virenschutzprogramm, Internetbrowser und das Betriebssystem stets auf dem aktuellen Stand halten.
  • Mehrere E-Mail-Adressen für unterschiedliche Lebensbereiche nutzen.

Mehr zum Thema Spam und mehr zum Thema Phishing

Online-Banking
  • Vorsicht im Umgang mit den Zugangsdaten. Sie sollten an einem geschützten Ort aufbewahrt und nicht per E-Mail, SMS etc. verbreitet werden.
  • Computer stets mit einer Antivirensoftware sichern, die laufend aktuell gehalten werden sollte.
  • Listen mit TANs sicher aufbewahren, um sie vor Diebstahl oder missbräuchlicher Verwendung zu schützen.
  • Kontodaten schützen und nicht in öffentlichen Portalen, sozialen Netzwerken etc. preisgeben.
  • Ein sicheres Passwort für den Zugang zum Online-Banking-Konto wählen.
  • Auf die Verschlüsselung bei der Übertragung der Daten achten: "https://" oder das Schlosssymbol!
  • Die heimische WLANVerbindung mit WPA 2 (Wi-Fi Protected Access 2) verschlüsseln.
  • Online-Banking nur im heimischen Netzwerk und nicht im offenen W-LAN-Netz in Cafés, Bahnhöfen etc. nutzen.
  • Die Internetadresse der Bank immer per Hand eingeben und auf die Nutzung von Links per Suchmaschine o.ä. verzichten.
  • Kontobewegungen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Mit der Bank sollte ein Tageshöchstlimit für Online-Banking-Transaktionen vereinbart werden.
  • Nach einer Online-Banking-Sitzung immer ausloggen.

Mehr zum Thema Datenschutz beim Online-Banking

Mobile Payment
  • Vorsicht im Umgang mit den Konto-Zugangsdaten: sie sollten an einem geschützten Ort aufbewahrt und nicht per E-Mail, SMS oder auf ähnlichem Wege verbreitet werden.
  • Auch bei nicht häufiger Nutzung regelmäßig die Vorgänge und Abbuchungen auf dem Konto überprüfen.

Mehr zum Thema Mobile Payment

Soziale Netzwerke
  • Generell Zurückhaltung mit der Preisgabe persönlicher Informationen üben!
  • Allgemeine Geschäftsbedingungen und die Bestimmungen zum Datenschutz des genutzten sozialen Netzwerks prüfen und die Möglichkeiten nutzen, mit denen man in den Einstellungen seine Daten schützen kann. Kontaktanfragen stets auf Echtheit des Absenders und Seriosität hinterfragen.
  • "Cyberstalker" an das jeweilige Soziale Netzwerk melden, die unaufgefordert und dauerhaft über das soziale Netzwerk Kontaktversuche starten.
  • Für verschiedene soziale Netzwerke unterschiedliche und sichere Passwörter verwenden.
  • Mit seinen Kindern über deren Aktivitäten in sozialen Netzwerken sprechen und sie über die Gefahren aufklären.
  • Nicht wahllos auf Links klicken – Soziale Netzwerke werden verstärkt dazu genutzt, um Phishing zu betreiben!

Mehr zum Thema Soziale Netzwerke

Apps
  • Zum Download von Apps nur die offiziellen Stores nutzen wie z. B. den App-Store oder den Google Play Store.
  • Berechtigungen zum Zugriff der Apps auf die Daten der Geräte in den Einstellungen beschränken, so weit möglich. Nur für die Nutzung eines Dienstes erforderliche Zugriffe auf Informationen erlauben.
  • Die allgemeine Ortungsfunktion mobiler Geräte grundsätzlich ausschalten.

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Recht auf Vergessen
  • Im Internet auf die Suche nach sich selbst begeben: "Egosurfing/ Self-Googling".
  • Bei veralteten Ergebnissen und Links, die nicht mehr öffentlich sein sollen und an denen kein öffentliches Interesse besteht, schriftlich an den jeweiligen Suchmaschinenanbieter wenden und zur Löschung des entsprechenden Links auffordern.
  • Bei Nichttätigwerden der Suchmaschinenbetreiber an die zuständigen Datenschutzbehörden (in NRW: Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen, Kavalleriestr. 2 in 4 in 4013 Düsseldorf, poststelle@ldi.nrw.de) wenden.

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