Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern sind inzwischen weit verbreitet – doch wie sieht es bei Mehrfamilienhäusern aus? Auch hier bieten sich große Chancen, Stromkosten zu senken und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Gleichzeitig sind die Rahmenbedingungen deutlich komplexer: Mehrere Parteien, unterschiedliche Nutzungsmodelle und rechtliche Vorgaben machen Planung und Umsetzung anspruchsvoller.
Wenn Sie Wohnungseigentümer:in oder Vermieter:in sind, stellen sich häufig ganz praktische Fragen:
- Lohnt sich eine Photovoltaikanlage auf einem Mehrfamilienhaus überhaupt – und für wen?
- Welche Modelle gibt es, um den Solarstrom an Mieter:innen oder innerhalb der Eigentümergemeinschaft zu verteilen?
- Was ist rechtlich und organisatorisch zu beachten?
Energieberater Dr. Timo Bißwanger von der Verbraucherzentrale NRW in Aachen gibt in seinem Vortrag einen verständlichen Überblick über die Unterschiede zu Anlagen auf Einfamilienhäusern, stellt verschiedene Betriebsmodelle mit ihren Vor- und Nachteilen vor und zeigt, worauf Eigentümergemeinschaften und Vermietende besonders achten sollten.
In der anschließenden Beratungsrunde beantwortet Energieberater Thorsten Sonnet von der Verbraucherzentrale NRW in Siegburg Ihre individuellen Fragen.