Faktencheck Finanzen: Verbraucherschutz auf TikTok und Co.

Eine Hand hält ein Smartphone im Hochformat vor einem unscharfen Hintergrund, auf dem Geldscheine (ein 100-Euro-Schein ist erkennbar) auf einem Holztisch liegen.  Auf dem Display des Smartphones ist ein junger Mann in einer Video-App zu sehen. Er blickt nachdenklich nach oben und tippt sich mit dem Zeigefinger an die Schläfe. Über seinem Kopf steht der gelbe Text „5 Red Flags“, gefolgt von einem kleinen roten Flaggen-Emoji.
Faktencheck Finanzen: Verbraucherschutz auf TikTok und Co.
Auf TikTok versprechen Finfluencer schnellen Reichtum – unabhängige Gegenstimmen fehlen fast völlig. Die Verbraucherzentrale NRW klärt auf: mit kurzen, faktentreuen Videos auf Augenhöhe mit der Zielgruppe.

Warum gibt es Faktencheck Finanzen?

Angebliche 17-jährige Jungunternehmer mit Rolex und Lamborghini, die ihre Erfolgsformel scheinbar bereitwillig teilen - einfache Antworten, die genau an den Wunsch nach finanzieller Freiheit anknüpfen. Was harmlos klingt, hat Folgen: Junge Menschen, die täglich diesen Narrativen ausgesetzt sind, entwickeln ein verzerrtes Bild von finanziellen Risiken – und treffen möglicherweise falsche Entscheidungen auf dieser Basis. Unabhängige und geprüfte Angebote, die diese Mythen kritisch unter die Lupe nehmen, sind rar.

Der Verbraucherschutz muss in jenen digitalen Räumen präsent sein,
wo sich junge Menschen aufhalten.

Welchen Ansatz verfolgt Faktencheck Finanzen?

Wer auf Plattformen wie TikTok und Co. gehört werden will, muss mit den Regeln des Algorithmus gehen. Langatmige Erklärungen und trockene Fakten kommen nicht an. Faktencheck Finanzen setzt deshalb auf kurze, niedrigschwellige Videos, die jeweils einen Aspekt auf den Punkt bringen.

Dabei nehmen wir die Träume und Sehnsüchte junger Menschen ernst – und antworten darauf nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf Augenhöhe: als großer Bruder mit ein bisschen mehr Lebenserfahrung, oft noch mit einem Augenzwinkern.

Was Faktencheck Finanzen von anderen Angeboten unterscheidet, ist unser Fokus auf Debunking und Faktenchecks: Wir greifen irreführende Finanzmythen auf, überprüfen sie und ordnen sie ein – damit junge Menschen ein besseres Risikobewusstsein entwickeln und kompetenter mit Finanzinformationen umgehen können.

Welche Ziele hat das Projekt?

Mythen entlarven

Wir zeigen, welche Interessen hinter Finfluencer-Content stecken – und wie man Betrugsmaschen und unlautere Geschäftsmodelle erkennt.
 

Risiken einordnen

Von Ratenzahlung über „Buy Now Pay Later" bis zu Krypto: Wir klären über finanzielle Risiken auf und zeigen Wege aus der Verschuldung.
 

Alltagswissen stärken

Erstes Bankkonto, erste Wohnung, erster Handyvertrag: praxisnahes Finanzwissen für die konkreten Lebenssituationen der Zielgruppe.
 

Erkenntnisse gewinnen

Wie kann junge Verbraucherkommunikation auf TikTok und Co. gelingen? Das Projekt hat ausdrücklich Pilotcharakter und will herausfinden, wie das funktionieren kann.

Wo finde ich die Inhalte von Faktencheck Finanzen?

👉 TikTok-Kanal

👉 YouTube-Kanal

Eckdaten zum Projekt

  • Finanzierung: Finanziert wird das Projekt aktuell von der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz.
  • Fördersumme und Projektvolumen: 100.000 €
  • Laufzeit: Die Förderung durch die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz endet zum 31.12.2026 - doch unser Auftrag ist damit längst nicht erledigt. Faktencheck Finanzen will auch über das Projektende hinaus weitermachen und junge Menschen vor Abzocke schützen.

Kontakt

  • Anregungen und Ideen bitte an: finanzcheck[at]verbraucherzentrale.nrw
  • Presseanfragen bitte an: presse[at]verbraucherzentrale.nrw

Gefördert von:
 

Logo Deutsche Stiftung Verbraucherschutz