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Links und Downloads der Verbraucherzentrale NRW in Lünen

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40 Jahre Verbraucherzentrale in Lünen: Zukunftsfähiger Ratsuchenden-Magnet

1976 öffnete die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW ihre Pforten, in diesem Jahr kann sie auf 40 Jahre erfolgreiche Arbeit in Lünen zurückblicken. Rund 640.000 Ratsuchende haben in vier Jahrzehnten auf die Dienstleistungen des Teams an der Kirchstraße 12 gesetzt. Zum runden Geburtstag hatten sich auch Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Landrat Michael Makiolla und Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, in die Riege der Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Verbänden eingereiht.

 

40 Jahre Verbraucherzentrale Lünen
Rückschau auf 40 Jahre Verbraucherzentrale in Lünen: Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW, Erika Roß, Vorsitzende der Verbrauchervereinigung Lünen, Lünens Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, Beratungsstellenleiterin Jutta Gülzow und Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW

 

NRW-Sozialminister Rainer Schmeltzer überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung und stellte in seiner Festrede die Bedeutung der Verbraucherarbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt heraus: "Die 61 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW sind wichtige Orientierungshelfer im Dschungel der Güter und Dienstleistungen. Als neutrale Anlaufstellen kümmern sie sich um Konsumentenanliegen aller Bürgerinnen und Bürger. Und sie sind offen für neue Entwicklungen und Problemlagen. Aktuelle Beispiele sind die Neuzuwanderer, die zum Beispiel bei Handyverträgen oder Versicherungen einen großen Beratungsbedarf haben, Geringverdiener, die auf einem unübersichtlichen Markt die passende zusätzliche Alterssicherung suchen, oder Menschen, die Hilfe benötigen, weil sie ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Für diese und alle anderen Menschen, die zu ihnen kommen, sind die Beratungsstellen eine große Hilfe und gleichzeitig ein wertvoller Beitrag zur sozialen Stabilität in unserer Gesellschaft."

NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski begrüßte die Gäste mit dem Hinweis: "Das erklärte Ziel der Verbraucherzentrale NRW, Verbrauchern als dem schwächeren Marktpartner zu mehr Durchsetzungskraft und Rechten zu verhelfen, hat auch 2016 nichts von seinem Anspruch eingebüßt. Geändert haben sich allerdings die Methoden: Mit Haushaltsgeräteberatung in den 1960er-Jahren in Schwung gekommen, zeigen sich die Verbraucherschützer heute mit einem dichten Beratungsstellennetz als kompetente Dienstleister rund um Verbraucherberatung und -information." Schuldzinski lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Lünen und dem Kreis Unna und dankte vor allem den politisch Verantwortlichen für die aktuell gesicherte Finanzierung.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns unterstrich in seinem Grußwort die besondere Bedeutung der Verbraucherzentrale für die Stadt: "Die Beratungsstelle ist eine zentrale Dienstleistungs- und Beratungsinstitution für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt und aus Lünen einfach nicht mehr wegzudenken. Durch Information und Aufklärung, Beratung und Unterstützung stärkt sie Verbraucherinnen und Verbraucher."

"Die Verbraucherzentrale NRW setzt sich auf allen Ebenen für eine Verbesserung des Verbraucherschutzes ein. Hierzu spricht sie Verbraucherinnen und Verbraucher, wie hier in Lünen und in den anderen Beratungsstellen im Kreis, direkt an, berät und klärt sie auf, kann dadurch Fehlentscheidungen und Folgeprobleme verhindern", sagte Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna. Auch der Kreis Unna unterstütze deshalb die konkret helfenden wie präventiven Aktivitäten gern.

Beratungsstellenleiterin Jutta Gülzow nutzte die Feierstunde zu einem Streifzug durch die zurückliegenden Jahre der Verbraucherarbeit. Ratsuchende erhielten in der Verbraucherzentrale in Lünen stets aktuelle Informationen und rasche Hilfe bei allen Konsumproblemen rund um den privaten Haushalt. Tests zu Produkten und Tipps zu Dienstleistungen sind dabei ebenso gefragt wie Rechts- und Versicherungsberatung und die Beratung zum Energiemarkt und Energierecht. Angesichts knapper privater Haushaltskassen ist die Geld- und Kreditberatung nicht wegzudenken, denn im Beratungsalltag sind oft rechtliche Verbraucherfragen eng mit materiellen Problemen verknüpft. "Die hohe Zahl der Ratsuchenden ist für uns eine eindrucksvolle Anerkennung unserer bisherigen Arbeit. Dies zeigt, wir sind nah bei den Menschen, an ihren Sorgen und Problemen im Konsumalltag. Wir werden unsere Angebote auch künftig an den aktuellen Anliegen der Verbraucherhaushalte ausrichten", versprach die Beratungsstellenleiterin. Ob Fallstricke bei Null-Prozent-Finanzierungen, der Datenhunger in sozialen Netzwerken, dubiose Maschen von Geldeintreibern oder Tricksereien von Stromdiscountern – an Themen wird es dabei nicht mangeln.

Einen besonderen Dank richtete Gülzow an Erika Roß, Vorsitzende der Verbraucherbrauchervereinigung Lünen, für die zuverlässige und engagierte ehrenamtliche Unterstützung vor Ort von Beginn an.