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WhatsApp-Jahresabo abgelaufen? Achtung, Phishing!

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Per E-Mail wird über ein angebliches Ende der WhatsApp-Mitgliedschaft informiert.
  • Empfänger sollen ihre Kreditkartendaten auf einer Internetseite eingeben, um alle Nachrichten und Dateien zu behalten.
  • Doch die Daten gehen an Betrüger: bei den Mails handelt es sich um Phishing.
Screenshot einer angeblichen E-Mail von WhatsApp

Beispiel einer Phishing-Mail, die das angebliche Ende eines WhatsApp-Abos ankündigt. Wer auf den "Zahlen"-Button klickt, soll auf einer Internetseite von Betrügern seine Kreditkartendaten angeben.

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Seit Anfang 2016 ist die Nutzung von WhatsApp kostenlos. Trotzdem versuchen Betrüger immer noch, per E-Mail einigen Nutzern des Messengers Angst zu machen. Sie geben an, dass ein Abonnement verlängert werden müsse und verlangen 0,99 US-Dollar dafür.

Vor 2016 verlangte WhatsApp tatsächlich Geld – doch nicht per E-Mail. Denn die Mail-Adressen seiner Nutzer hat der Messenger-Dienst in der Regel gar nicht. Deshalb sollten Sie auch keinesfalls auf den auffällig gestalteten "zahlen"-Button oder sonst irgend einen Link in der E-Mail klicken. Dadurch landen Sie nämlich auf einer Internetseite von Betrügern, auf der Sie Ihre Kreditkartendaten eingeben sollen. Diese könnten dann für allerlei andere Geschäfte genutzt werden.

Falls Sie Ihre Daten doch eingegeben haben, sollten Sie auf jeden Fall

  • schnellstmöglich Ihre Bank oder Sparkasse darüber informieren,
  • Ihre Kreditkarte sperren lassen und
  • Strafanzeige bei der Polizei erstatten (auch online möglich).