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Energiesparende Lichterketten: LEDs sind die beste Wahl

Stand:

Das Wichtigste in Kürze:

  • LED-Lichterketten verbrauchen deutlich weniger Strom und halten viel länger als herkömmliche Halogen- oder Glühlämpchen!
  • Kaufen Sie keine von Batterie betriebenen Baumkerzen.
  • Vorsicht: Beachten Sie beim Weihnachtsschmuck immer die Sicherheitshinweise.
Weihnachtliche Lichterketten an einem Haus und im Garten
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Beim Kauf auf den Stromverbrauch achten

Mit einer festlichen Beleuchtung kehrt in den eigenen vier Wänden und dem Garten schnell Weihnachtsstimmung ein. Aber der Lichterglanz hat seinen Preis. Bis zu 15 Euro Stromkosten  verursacht eine herkömmliche Lichterkette mit Glühbirnchen, wenn Sie vier Wochen lang permanent angeschlossen ist. Lichterketten mit Halogenlampen sind ähnlich teuer. Da lohnt es sich, beim Kauf auf den Stromverbrauch zu achten – oder gleich auf LED umzusteigen.

Lichterketten oder Lichterschläuche mit LED-Lampen (Leuchtdioden) brauchen im Vergleich zu konventionellen Glüh- oder Halogenlampen nur etwa 1/10 des Stroms – und leben rund 100-mal länger. Ein Umstieg zahlt sich also schnell aus.

Vorsicht vor batteriebetriebenen Baumkerzen

Es gibt auch LED-Baumkerzen, die kabellos per Batterie und Fernbedienung zum Leuchten gebracht werden – von diesen raten wir ab. Denn: Batteriestrom ist 150-mal teurer als Strom aus der Steckdose, wodurch sas erzeugte Licht extrem teuer ist. Außerdem halten die Batterien nicht lange und müssen mehrmals in der Weihnachtszeit ausgewechselt werden. Damit fällt viel Sondermüll an.

15 Cent Betriebskosten einer LED-Lichterkette mit Kabel:

  • Bei 24 Lämpchen und einem Gesamtverbrauch von 3 Watt.
  • Bei einer Leuchtdauer von 21 Tagen zu je 8 Stunden (168 Stunden).
  • Bei einem Strompreis von 30 Cent pro 1 kWh Strom kostet 30 Cent.
     

24 Euro Betriebskosten von LED-Baumkerzen, Batterie betrieben mit Fernbedienung:

  • Bei 24 Batterien in 24 Lämpchen.
  • Bei einer Leuchtdauer von 21 Tagen zu je 8 Stunden (168 Stunden).
  • Bei einer Brenndauer von 50 Stunden pro Batterie, müssen also 96 Batterien für die weihnachtliche Beleuchtung gekauft werden (Preis pro Batterie: 25 Cent).

Die richtige Farbtemperatur wählen

Keine Sorge, auch LED-Lampen können für eine gemütliche Atmosphäre sorgen. Entscheidend dafür ist die Farbtemperatur, die auf der Packung in Kelvin (K) angegeben wird.

LEDs gibt’s auch in Warmweiß!

Deshalb sollten Sie Lampen auswählen, die weniger als 3000 K haben, denn das bedeutet warmweißes, gelbliches und somit gemütliches Licht. Erst bei einer Farbtemperatur von über 5.000 K wirkt das Licht bläulich kalt. Bei Werten um die 4.000 Kelvin spricht man von neutralweißem Licht.

Lichterkette nur einschalten, wenn sie jemand sieht

Erstrahlen sollte auch die effizienteste Lichterpracht nur dann, wenn sie auch jemand sieht. Das heißt: Während Ihrer Abwesenheit oder nachts können Sie die Beleuchtung ruhig abschalten. Dazu müssen Sie nicht einmal selbst aktiv werden. Für gewünschte Lichtpausen sorgen Zeitschaltuhren. Auch in Räumen, in denen Sie sich nicht aufhalten, sollten Sie einfach mal den Stecker ziehen.

Vermeiden Sie bei der Outdoor-Beleuchtung einen Kurzschluss

Bei Kälte laufen LEDs zur Höchstform auf und eignen sich deshalb besonders für die Beleuchtung von Garten, Balkon oder Hausfassade. Allerdings müssen bei allen Lichterketten Trafo und Kabel gegen Spritzwasser geschützt sein, sonst droht bei Regen ein Kurzschluss. Entsprechender Weihnachtsschmuck ist mit den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64 oder mit einem Symbol (Tropfen im Dreieck) gekennzeichnet. Lichterketten für den Wohnraum sollten nicht im Freien verwendet werden. Eine schöne Alternative für den Garten sind auch Solar-LED-Lichterketten. Sie sind gut für die Umwelt und sparen auch noch das Verlängerungskabel.

Woran Sie sichere Lampen erkennen

Ob LED, Halogen- oder Glühlampe: Immer wieder gelangt Weihnachtsschmuck auf den Markt, der erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. Einen Hinweis auf die Zuverlässigkeit eines Produkts gibt das Prüfsiegel GS (geprüfte Sicherheit). Auch ein VDE-Prüfzeichen oder ein TÜV-Siegel sind gute Auswahlkriterien. Mit dem CE-Zeichen bestätigen Hersteller dagegen nur, dass sie sich selbst verpflichtet haben, geltende EU-Richtlinien einzuhalten.
Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass auf der Verpackung Angaben zur Elektronik und Sicherheitshinweise aufgeführt sind. Außerdem sollte dem Produkt eine deutsche Bedienungsanleitung beiliegen und der Name des Herstellers genannt sein.