V macht schlau: Onlineshopping – Risiken weltweiter Schnäppchenjagd

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Spielen Sie unsere Podcast-Episode für Schüler:innen ab der 9. Klasse als dritter Teil unserer Reihe "Onlineshopping" ab. Die Bildungstrainierinnen Christine und Lisa erklären welche Gefahren bei ausländischen Onlineshops auftauchen können.
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Die Beliebtheit von Handelsplattformen wie "SheIn" und Co. steigt. Dadurch werden immer häufiger Verträge mit Shops auf der ganzen Welt abgeschlossen. Hierbei ist zu beachten, dass die uns vertrauten Verbraucherrechte nicht in jedem Land gelten. 

Ein Blick ins Impressum lohnt sich

Viele Shops wirken so als hätten sie ihren Sitz in Deutschland. Im Impressum ist der eigentliche Standort zu finden, der sogar außerhalb der EU liegen könnte und somit anderen Richtlinien unterliegt. 

Gefahren des Onlineshoppings im Ausland

Ein häufiges Problem mit Waren aus dem Ausland ist die schlechte Qualität, die nicht von Prüfungsinstituten wie zum Beispiel dem TÜV überprüft wird. Ein weiteres Problem sind Plagiate, die nicht als solche ausgewiesen werden. Das kann bei der Einführung nach Deutschland rechtliche und finanzielle Probleme geben. 

Im Ausland können zusätzlich nicht die deutschen Verbraucherrechte wie gewohnt durchgesetzt werden. Da sieht es mit Widerruf und Reklamation oft fraglich aus. Aber auch zusätzliche Kosten wie Servicegebühren, Einfuhrumsatzsteuern oder Zollgebühren können zum eigentlichen Preis hinzukommen. 

Lass dich von Shopping-Apps nicht zum schnellen Konsum verleiten

Besonders günstige Angebote und Rabatte machen das Widerstehen schwer. Gerade in Shopping-Apps ist der Kauf sehr unkompliziert und auf die eigenen Interessen zugeschnitten. Kaufentscheidungen könnten so vorschnell getroffen werden. 

Wenn ich wenig bezahle, tragen die Kosten oft andere: die Umwelt, die Arbeiter:innen in der Produktion. Oder am Ende doch ich selbst ein zweites Mal, weil das Produkt so schlecht ist.