Energiesparen - Ich hab's drauf! Teil 2: Energiequellen

Woher kommt eigentlich die Energie für den Fernseher oder die Heizung? Was ist der Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energieträgern? Und können wir die Kraft der Sonne auch nutzen wenn es regnet? All das wollen wir in Folge 2 unserer Serie "Energiesparen - Ich hab's drauf!" mit dir zusammen herausfinden.

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Woher kommt die Energie für mein Zuhause?

Die Energie für Geräte wie den Kühlschrank oder auch die Heizung wird zu einem großen Teil aus fossilen Energieträgern gewonnen. Dazu gehören Erdgas, Erdöl, Braun- und Steinkohle. Damit man an die Energie kommt, müssen Gas, Öl und Kohle erst verbrannt werden. Bei der Verbrennung entstehen klimaschädliche Abgase wie CO2.

Um die Kohle mit großen Baggern aus dem Boden zu holen, benötigt man viel Platz. Deshalb müssen Wälder abgeholzt werden und sogar ganze Dörfer abgerissen werden. Hinzu kommt, dass die fossilen Energieträger nur begrenzt auf der Erde vorkommen. Das bedeutet, sie werden irgendwann einmal aufgebraucht sein. Außerdem müssen vor allem Gas und Öl oft über weite Strecken zu uns nach Deutschland transportiert werden, bevor wir sie als Energieträger nutzen können. Bei dem Transport entsteht ebenfalls CO2.

Es gibt aber noch eine weitere Möglichkeit, Strom und Wärme herzustellen: Und zwar aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne, Wind oder Wasser. Die Energie der Sonne wird mit Hilfe von Solarmodulen in Strom umgewandelt. Das gelingt sogar, wenn es regnet! Auch die Kraft des Windes kann mit Hilfe großer Windräder in Strom umgewandelt werden. Diese Art der Energiegewinnung ist klimafreundlich, denn dabei wird kein Energieträger verbrannt und somit kein schädliches CO2 ausgestoßen.

Leider wird es noch eine Weile dauern, bis wir in Deutschland unsere Energie komplett aus erneuerbaren Energiequellen gewinnen können. Deshalb ist es besonders wichtig, Strom und Wärme zu sparen, damit möglichst wenig fossile Energieträger verbrannt werden müssen. Das geht ganz einfach, z.B. indem du nur kurz duschst oder das Licht ausschaltest, wenn du es nicht brauchst.