V macht schlau: Mehr Grün am Haus für weniger Hitze in der Stadt

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Spielen Sie unsere Podcast-Folge für Schüler:innen ab der 3. Klasse ab und informieren Sie die Kinder, warum viele Pflanzen in der Stadt einen wichtigen Beitrag gegen die Folgen der Klimakrise leisten.
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Mach einmal die Augen zu und stell dir vor, dass du auf einem Parkplatz vor dem Supermarkt stehst. Es ist Sommer, richtig heiß und du stehst in der prallen Sonne. Kannst du die Hitze fühlen, die von allen Seiten abstrahlt? Bist du aber im Grünen, fühlt sich das schon ganz anders an. Von den Vorteilen von Grün in den Städten erzählt uns wieder Evamarie Mackenbrock aus dem Projekt "Mehr Grün am Haus".

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Anpassung an die Klimaveränderungen

Durch den Klimawandel wird es immer wärmer, auch bei uns. Unsere heimischen Pflanzen machen das nicht mehr lange mit, deswegen müssen Alternativen gefunden werden, die besser mit trockenen Böden und stärkerer Sonneneinstrahlung zurechtkommen. Pflanzen in unserer Umgebung helfen aber auch bei der anderen Seite des Klimawandels, nämlich dem sogenannten Starkregen. Wenn viel Wasser in kurzer Zeit auf unsere Straßen und Böden fällt, helfen offene Böden, also zum Beispiel bepflanzte Beete dabei, dass das Wasser versickern kann und es nicht zu Überschwemmungen kommt.

Schottergärten sind gar nicht pflegeleicht

Manche Vorgärten wurden von ihren Besitzern mit Steinen zugeschüttet, in der Hoffnung, einen ordentlichen und pflegeleichten Garten zu haben. Aber die Steine verschmutzen nicht nur schnell und sehen dann unschön aus, auch Unkraut kann sich im Schottergarten seinen Weg suchen. Wasser versickert in Schottergärten auch nur schlecht, weil dort mit Gewebevlies gearbeitet wird, das Unkraut am Wachstum hindern soll, dabei aber leider auch den Regen aufhält.

Samenbomben selber basteln

Wollt ihr eurer Umgebung einen Gefallen tun und für mehr Grün an Grünstreifen oder in eurem Garten sorgen? Dann folgt diesem Link, er führt euch zur Bastelanleitung des NABU.