Take-away ohne Einwegmüll: Umweltberatung sucht Testpersonen

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Aktion „Essen in Mehrweg“. Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW in Marl sucht Menschen, die sich mehrmals in der Woche Essen zum Mitnehmen holen und dabei auf Einwegverpackungen verzichten wollen.
Drei Plastikschalen

Die Testerinnen und Tester werden mit einem Mehrwegbehältnis ausgestattet und probieren 14 Tage lang aus, wie der praktische Einsatz am Imbiss, in der Pizzeria oder in einem anderen Betrieb der Außer-Haus-Gastronomie funktioniert.

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  • Zehn Menschen sollen im Mai zwei Wochen lang ausprobieren, wie es mit Essen zum Mitnehmen aus Mehrweggefäßen klappt
  • Glas-, Metall- beziehungsweise Kunststoffbehälter sowie eine Mehrwegbox für Pizza werden gestellt.
  • Aktion macht auf zunehmenden Verpackungsmüll und ökologische Alternativen aufmerksam.

Nicht erst seit der Corona-Pandemie steigt die Menge des Verpackungsmülls aus der Take-away-Gastronomie immer weiter an. Ein Plus von mehr als 170 Prozent verzeichnen Menü- und Snackboxen seit Mitte der 1990er Jahre. Für den Coffee-to-go, die Pizza auf die Hand, die Pommes und viele andere Speisen und Getränke fallen große Mengen an Plastik-, Papier- und Aluminium-Abfällen an. Wertvolle Rohstoffe, die nach einmaligem Gebrauch in der Tonne landen.

Die Umweltberatung der Verbraucherzentrale NRW ruft daher zur Nutzung von Mehrweggefäßen auf. Wie das im Alltag in Marl klappt, soll in einem Praxistest herausgefunden werden. Die Testpersonen erhalten von den Marler Umweltberaterinnen ein Mehrweggefäß und Informationen, beispielsweise zu Fragen der Hygiene und dazu, wie Gastronomiebetriebe die Behälter annehmen und befüllen sollten. Zur Wahl stehen Glas-, Metall- und Kunststoffbehälter sowie für Pizzafans eine Mehrwegbox passend für die italienische Lieblingsspeise.

Wer bei dem Mehrweg-Test mitmachen möchte, kann sich bis zum 09.05.2022 per E-Mail an marl.umwelt@verbraucherzentrale.nrw oder Telefon 023658562501 bei der Marler Umweltberatung melden.

Essen zum Mitnehmen ohne Verpackungsmüll in Marl? Das geht!

Die Umweltberatung hat für Sie die lokalen Betriebe zusammengestellt, die Essen in Mehrweg anbieten. Entweder bringen Sie Ihren Behälter mit oder es gibt ein Mehrwertsystem. Einfach mal ausprobieren.

Die Abfallberge von Außer-Haus-Verpackungen sind deutlich angestiegen, auch schon vor der Pandemie. So haben sich zum Beispiel in den letzten 25 Jahren die Behältnisse für Take-away aus Kunststoff verdoppelt. Für die Kommunen entstehen zusätzliche Reinigungskosten durch die vielen leeren Verpackungen von Essen zum Mitnehmen.

Möchten Sie Ihr Essen zum Mitnehmen ohne Müll? Mehrweglösungen sind aus Sicht der Verbraucherzentrale NRW die beste Alternative zu Einweg-Verpackungen. Deshalb hat sich die Umweltberatung in Marl für Sie umgeschaut, wer Essen in Mehrweg anbietet.