25 Jahre Verbraucherzentrale in Dormagen

Pressemitteilung vom

25 Jahre Verbraucherzentrale in Dormagen: Zukunftsfähiger Ratsuchenden-Magnet

Pressefoto Jubiläum 25 Jahre Verbraucherzentrale Dormagen

(v.l.n.r.) Wolfgang Schuldzinski (Vorstand Verbraucherzentrale NRW), Beratungsstellenleiterin Paulina Wleklinski,  NRW-Verbraucherministerin Christina Schulze Föcking,  Hans-Jürgen Petrauschke (Landrat des Rhein Kreis Neuss), Erik Lierenfeld (Bürgermeister v. Dormagen)

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1992 öffnete die Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW ihre Pforten, in diesen Tagen besteht sie 25 Jahre: die Verbraucherzentrale in Dormagen. Rund 200.000 Ratsuchende haben in diesen Jahren auf die Dienstleistungen des Teams an der Kölner Straße gesetzt. Zum Jubiläum reihten sich auch NRW-Verbraucherministerin Christina Schulze Föcking, der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, und Bürgermeister Erik Lierenfeld in die Riege der Gratulanten aus Politik, Verwaltung und Verbänden ein.

Christina Schulze Föcking, NRW-Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz überbrachte die Glückwünsche der Landesregierung: „25 erfolgreiche Jahre Verbraucherzentrale in Dormagen bedeuten: Ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen, kompetente Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte und ein zielgerichtetes Engagement, Missstände aufzudecken! Dies ist charakteristisch für den Arbeitsalltag in den nunmehr 61 Beratungsstellen der Verbraucherzentrale NRW.“

NRW-Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldzinski begrüßte die Gäste mit dem Hinweis: „Das erklärte Ziel der Verbraucherzentrale NRW, Verbrauchern als dem schwächeren Marktpartner zu mehr Durchsetzungskraft und Rechten zu verhelfen, hat auch 2017 nichts von seinem Anspruch eingebüßt. Geändert haben sich allerdings die Methoden: Mit Haushaltsgeräteberatung in den 1960er-Jahren in Schwung gekommen, zeigen sich die Verbraucherschützer heute mit einem dichten Beratungsstellennetz als kompetente Dienstleister rund um Verbraucherberatung und -information.“ Schuldzinski lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt Dormagen und dankte vor allem den politisch Verantwortlichen für die gesicherte Finanzierung. Die Kosten für die Beratungsstelle in Dormagen tragen das Land Nordrhein-Westfalen und die kommunale Seite jeweils zur Hälfte.

Bürgermeister Erik Lierenfeld hob in seinem Glückwunsch die besondere Bedeutung der Verbraucherzentrale für die Stadt Dormagen hervor: "Auf die Beratungsstelle direkt vor Ort wollen wir auch in Zukunft nicht verzichten. Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur Hilfe und vielfältigen Service, sondern arbeitet auch mit zahlreichen Vereinen und Institutionen in Dormagen zusammen. Ob es um den Schutz vor betrügerischen Verkaufsmaschen geht oder andere wichtige Themen wie Energiesparen und den Fairen Handel: Überall ist die Verbraucherzentrale für uns eine starke Partnerin", so Lierenfeld.

Die Verbraucherzentrale NRW leiste Vorbildliches. „Sie macht sich auf allen Ebenen für eine Verbesserung des Verbraucherschutzes stark. Hierzu spricht sie Verbraucherinnen und Verbraucher, wie hier in Dormagen, direkt an, berät und klärt sie auf“, sagte Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat im Rhein-Kreis Neuss. „Wir unterstützen diese konkret helfenden wie präventiven Aktivitäten als Kreis sehr gern.“

Beratungsstellenleiterin Paulina Wleklinski nutzte die Feierstunde zu einem Streifzug durch die zurückliegenden Jahre der Verbraucherarbeit. Ratsuchende erhielten in der Verbraucherzentrale in Dormagen  stets aktuelle Informationen und rasche Hilfe bei allen Problemen rund um den privaten Haushalt. Tests zu Produkten und Tipps zu Dienstleistungen waren dabei ebenso gefragt wie Rechts- und Versicherungsberatung. Später gesellten sich angesichts knapper werdender privater Haushaltskassen Budgetberatung und Entschuldungshilfe zum Beratungsangebot hinzu.

„4.100 Ratsuchende im letzten Jahr sind für uns eine eindrucksvolle Anerkennung unserer bisherigen Arbeit – und gleichzeitig Ansporn, unsere Angebote auch künftig an den aktuellen Problemlagen der Verbraucherhaushalte auszurichten“, versprach die Beratungsstellenleiterin, weiterhin ein stets offenes Ohr für Verbraucheranliegen zu haben. Ob Fallstricke beim Online-Shopping, der Datenhunger in sozialen Netzwerken, dubiose Maschen von Geldeintreibern oder Tricksereien bei Verträgen – an Themen wird es dabei nicht mangeln.

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