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Geldanlage für Senioren"

Wie können die Finanzen nach dem Erwerbsleben am besten geregelt werden? Für Geldinstitute sind ältere Kunden gern gesehen, denn Sie verfügen im Schnitt über ein höheres Vermögen als Jüngere und bekommen häufig Lebensversicherungen ausgezahlt und wollen dieses Vermögen investieren.
15:00 Uhr
Moers
Veranstaltungsort:
Begegnungsstätte Haus am Schwanenring ,
Schwanenring
5,47441 Moers

Mit der Insolvenz der Investmentbank Lehmann-Brothers wurde offenbar, dass vorwiegend Ältere mit vermeintlich sicheren Zertifikaten ihr Erspartes verloren haben. Deren Vertrauen in Mitarbeiter von Finanzinstituten wurde damit bitter enttäuscht. Stattdessen wurde bekannt, dass einige die Opfer als so genannte AD-Kunden verhöhnt hatten. Die Abkürzung stand hier für alt und doof. Diese Zeiten sind erfreulicherweise lange vorbei. Aber Anleger sind seither oft ratlos. Im Ergebnis raten Banken und freie Finanzdienstleister häufig zu provisionsträchtigen Geldanlagen wie Rentenversicherungen, Investmentfonds und auch geschlossene Fonds. Mitunter sind Verträge nicht mehr zu kündigen und sollten daher nur sehr überlegt abgeschlossen werden. Häufig sind sie aus verschiedenen Gründen nicht geeignet, etwa weil sie nicht flexibel genug oder zu riskant sind. Dabei ist gerade Senioren die Flexibilität und Sicherheit ihrer Geldanlage besonders wichtig.

Der Vortrag soll helfen, sich besser am Finanzmarkt zurecht zu finden und Fehler zu vermeiden. Erläutert wird beispielsweise, ob es sinnvoll ist, eine Sofortrente über eine private Rentenversicherung oder doch lieber einen Entnahmeplan mit einer Bank abzuschließen? Nachteilige Produktarten werden ausführlich erläutert um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Interessante Produktarten werden im Überblick vorgestellt.

Referentin: Barbara Rück, Expertin Finanzdienstleistungen bei Verbraucherzentrale NRW