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Energie sparen heißt Geld sparen

In einem zweistündigen Workshop finden Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ausländischen Wurzeln für verschiedene Alltagssituationen energiesparende Lösungen. Die Motivation bildet hier das Geld, was dann für andere Dinge ausgegeben werden kann.

Teilnemer vom Workshop für Menschen mit Migrationshintergrund an einer Spielstation
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An unterschiedlichen Spielstationen wie Bad, Wohnzimmer und Küche besteht die Aufgabe, so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen und somit auch Geld einzusparen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden in Kleingruppen mit Hilfestellung durch eine Energieberaterin oder einem Energieberater selbst heraus, wo und wie sich jeweils Energie im Haushalt einsparen lässt. Wird doch einmal nicht die energiesparendste Lösung gefunden, muss mit Spielgeld bezahlt werden. Gewonnen hat am Ende die Gruppe, die noch das meiste Spielgeld übrig hat.

Energiesparen wird hier zur gemeinsamen Aufgabe und zum Spiel. Durch den Anreiz, möglichst wenig Geld auszugeben, wird die Diskussion unter den Teilnehmern angeregt. Mithilfe des Spiels werden komplexe Inhalte anregend und einfach dargestellt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Zusammenhänge schneller und einfacher verinnerlichen.

Initiiert wurde die spezielle Beratung von Migrantinnen und Migranten von der Beratungsstelle Castrop-Rauxel. Nach den ersten Besuchen bei verschiedenen Migrationsgruppen, wie beispielsweise deutsch-islamischen Begegnungsstätten, wurden der Inhalt und die Kommunikationsmethode angepasst. Was zunächst als Vortrag der Energieberaterin Anke Hormel über allgemeine Einsparmöglichkeiten im Haushalt begann, wurde aufgrund von sprachlichen Hindernissen und verschiedenen Lebenswelten zu einem praxisorientierten Workshop. Die Themen werden seitdem niedrigschwellig und individuell vermittelt, was erfolgreich angenommen wird.